widersetzen hat sein Aktionswochenende beendet. Mit einer Pessekonferenz richtet sich das Bündnis abschließende Worte an die Presse.

„Wir haben schon 4 AfD-Bundestreffen blockiert, aber wir waren noch nie so viele. Wir müssen aber auch ehrlich sein:

Wir sind gekommen, um den Parteitag zu verhindern. Das ist uns nicht gelungen.Der Grund dafür ist, dass der SPD Innenminister Georg Maier und seine Polizei es ihnen möglich gemacht hat. Es ist ihnen gelungen, weil die Polizei generalstabsmäßig und hochprofessionell das Falsche getan hat. Sie haben sich nachts mit den Faschisten an Feldwegen getroffen und in die Halle hofiert, wo die Feiglinge sich acht Stunden vor ihrem Parteitag verschanzt haben.

Bei all der Berichterstattung, wer früher an der Messe war: Das. Ist. Kein. Spiel. Wir meinen es ernst. Dieser Parteitag durfte nicht stattfinden.“ zieht Suraj Mailitafi von widersetzen Bilanz.

Noa Sander von widersetzen richtet den Blick in die Zukunft:
„Der Kampf gegen Faschismus ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wir mobilisieren jetzt nach Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Am 25.07. laden wir zur Konferenz in Magdeburg ein. Dort planen wir unsere Aktionen für den Herbst. Für den 1.8. ruft widersetzen zu Aktionen gegen den Aufmarsch der AfD-Jugend in Schwerin auf.

Zum ersten Mal seit 1945 drohen Faschisten in eine deutsche Landesregierung einzutreten. Die Machtübernahme der AfD muss jetzt verhindert werden. Dieser Parteitag war nicht legitimm und eine faschistische Regierung ist es erst recht nicht.

An alle Parteien, insbesondere mit Blick auf CDU und BSW: Das ist unsere explizite Warnung: Wenn ihr es wagt, den Faschisten an die Macht zu helfen, macht ihr euch zu unserem nächsten Aktionsziel.“

Die Pressekonferenz können Sie auch nachträglich hier streamen:
www.youtube.com/live/m5RZQ2Vz6lY?feature=share

widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Bündnis mit Lokalgruppen in über 80 Städten. An den Aktionen gegen den Parteitag in Erfurt beteiligten sich 50.000 Menschen, davon allein 17.000 bei widersetzen.

Kontakt:

Aktuelle Informationen erhalten Sie auch im Presse-Infoticker auf Telegram:
t.me/+uHKX7vktYto3N2Ji

widersetzen Presse-Hotline: 0163 8491409

presse@widersetzen.com
widersetzen.com/presse/
www.instagram.com/widersetzen

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  • +++ widersetzen beendet Aktionen +++ O-Töne aus der Pressekonferenz +++

    widersetzen hat sein Aktionswochenende beendet. Mit einer Pessekonferenz richtet sich das Bündnis abschließende Worte an die Presse.

    „Wir haben schon 4 AfD-Bundestreffen blockiert, aber wir waren noch nie so viele. Wir müssen aber auch ehrlich sein:

    Wir sind gekommen, um den Parteitag zu verhindern. Das ist uns nicht gelungen.Der Grund dafür ist, dass der SPD Innenminister Georg Maier und seine Polizei es ihnen möglich gemacht hat. Es ist ihnen gelungen, weil die Polizei generalstabsmäßig und hochprofessionell das Falsche getan hat. Sie haben sich nachts mit den Faschisten an Feldwegen getroffen und in die Halle hofiert, wo die Feiglinge sich acht Stunden vor ihrem Parteitag verschanzt haben.

    Bei all der Berichterstattung, wer früher an der Messe war: Das. Ist. Kein. Spiel. Wir meinen es ernst. Dieser Parteitag durfte nicht stattfinden.“ zieht Suraj Mailitafi von widersetzen Bilanz.

    Noa Sander von widersetzen richtet den Blick in die Zukunft:
    „Der Kampf gegen Faschismus ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wir mobilisieren jetzt nach Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Am 25.07. laden wir zur Konferenz in Magdeburg ein. Dort planen wir unsere Aktionen für den Herbst. Für den 1.8. ruft widersetzen zu Aktionen gegen den Aufmarsch der AfD-Jugend in Schwerin auf.

    Zum ersten Mal seit 1945 drohen Faschisten in eine deutsche Landesregierung einzutreten. Die Machtübernahme der AfD muss jetzt verhindert werden. Dieser Parteitag war nicht legitimm und eine faschistische Regierung ist es erst recht nicht.

    An alle Parteien, insbesondere mit Blick auf CDU und BSW: Das ist unsere explizite Warnung: Wenn ihr es wagt, den Faschisten an die Macht zu helfen, macht ihr euch zu unserem nächsten Aktionsziel.“

    Die Pressekonferenz können Sie auch nachträglich hier streamen:
    www.youtube.com/live/m5RZQ2Vz6lY?feature=share

    widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Bündnis mit Lokalgruppen in über 80 Städten. An den Aktionen gegen den Parteitag in Erfurt beteiligten sich 50.000 Menschen, davon allein 17.000 bei widersetzen.

    Kontakt:

    Aktuelle Informationen erhalten Sie auch im Presse-Infoticker auf Telegram:
    t.me/+uHKX7vktYto3N2Ji

    widersetzen Presse-Hotline: 0163 8491409

    presse@widersetzen.com
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  • Und jetzt?

    26.07. – Magdeburg

    Nur wenige Prozentpunkte trennen die AfD von der absoluten Mehrheit bei den Landtagswahlen am 6. September. Die erste faschistische Regierung in einem Bundesland nach 1945 scheint möglich.

    Was bedeutet das für Antifaschist*innen in Sachsen-Anhalt und bundesweit? Welche Strategien und welche Erfahrungen helfen uns jetzt? Welche Aktionen müssen wir planen?

    An unsere Freund*innen, an Geflüchtete und Queere Menschen, an Menschen mit Behinderung, an Migrant*innen ohne Wahlrecht, über deren Zukunft bei den Landtagswahlen entschieden wird: An alle, die jetzt in Angst leben – wir lassen euch nicht allein.
    Am 26. Juli ab 11 Uhr in in Magdeburg wollen wir gemeinsam unsere Aktionen für den Herbst planen.1

    Alle antifaschistischen Initiatiativen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Aktivist*innen aus Sachsen-Anhalt und darüber hinaus sind eingeladen! 2

    Denn klar ist: Wir widersetzen uns der AfD – umso entschlossener sollte sie an die Regierung kommen!

    1. Die Veranstaltung ist nicht für die Presseöffentlichkeit gedacht. Bei Interesse und Anfragen bitte beim Presseteam melden. ↩︎
    2. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. ↩︎

    Unser Mut trägt weiter..

    Der 04.07. hat gezeigt: Wir sind enorm viele! Wir sind entschlossen und bereit eine antifaschistische Bewegung zu bauen. Wenn wir uns zusammen schließen, können wir Großes schaffen.

    Wir wissen:

    Der Kampf gegen Faschismus ist kein Sprint, sondern ein Marathon.

    Wenn die AfD in den Wahlumfragen führt und die Regierung unbeirrt ihre Inhalte übernimmt oder wenn Antifaschist*innen auf offener Straße niedergestochen werden, dann braucht es den Mut sich zu widersetzen.

    Heute war dieser Mut spürbar! Nimm ihn mit in deine Stadt, organisier’ dich mit anderen und widersetz’ dich dem Faschismus jeden Tag!

  • +++ widersetzen zieht Bilanz und mobilisiert nach Sachsen-Anhalt +++

    50.000 Menschen waren heute in Erfurt gegen die AfD auf der Straße, über 17.000 davon in Blockaden. Mit über 12 Blockadepunkte waren von ca. 7 bis 11 Uhr alle Zufahrtsstraßen zum Parteitag blockiert. widersetzen zieht Bilanz und mobilisiert zu den Landtagswahlen nach Sachsen-Anhalt.

    Starke Kritik übt Noa Sander vom widersetzen an den Regierungsparteien von Land und Bund:
    “Es heißt, unsere Blockaden wären gescheitert. Die Wahrheit ist: Die regierenden Parteien scheitern im Kampf gegen Rechts, übernehmen stattdessen die Forderungen der AfD und schreddern den Sozialstaat, während rechtsextreme Gewalt Höchstwerte erreicht. Wer das tut, kann über die richtige Strategie im Kampf gegen Faschismus auch einfach die Klappe halten.”

    Zum Erfolg der Blockaden sagt Noa Sander von widersetzen:

    “Wir haben zum 4. Mal in Folge ein AfD-Bundestreffen blockiert. Das waren die größten Blockaden, die wir je auf die Beine gestellt haben. Die antifaschistische Bewegung geht gestärkt aus diesem Tag. Jetzt mobilisieren wir nach Sachsen-Anhalt, um die Machtübernahme der AfD zu verhindern.” 

    Lola Mehring widersetzen Erfurt zeigt sich ebenfalls zufrieden mit den zahlreichen Aktionen der vergangenen Monate bis heute:

    “Die Bewegung, die wir in Erfurt mit vielen tausend Haustürgesprächen, mit Nachbarschaftsfesten und Stadtversammlungen aufgebaut haben, lässt sich nicht mehr stoppen. Wir werden immer mehr. Das ist der Erfolg von widersetzen.”

    widersetzen mobilisiert am 25. Juli zur Konferenz in Magdeburg, um mit Bündnispartner*innen Aktionen zu den Landtagswahlen zu planen.

    Beeindruckende Fotos zur honorarfreien Verwendung (bitte jeweils Fotograf*in angeben):
    https://www.flickr.com/photos/widersetzen/sets/72177720334509852/
     
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  • +++ Parteitag startet +++ Zehntausende Aktivist*innen machen Erfurt zur antifaschistischen Hauptstadt +++

    Zum Start des AfD-Parteitags erklärt Noa Sander von widersetzen:

    “Die AfD musste nachts anrücken und sich verzweifelt im Messehotel verschanzen, um sich überhaupt zu treffen. Das ist ihre Niederlage: Sie kriechen in eine halbleere Halle, wie die Verbrecher, die sie sind. Wir stehen aufrecht: Erfurt ist heute antifaschistische Hauptstadt!”

    Lola Mehring von widersetzen Erfurt:

    “Polizei und Landesverwaltungsamt stellen sich auf die falsche Seite. Ein massives Polizeiaufgebot und rechtswidrige Demonstrationsverbote macht der AfD den Weg frei. Aufhalten können sie uns nicht: Zehntausende, auf allen Zufahrtsstraßen, auf der Autobahn und in der ganzen Stadt! Erfurt will die AfD nicht!”

    Zehntausende Menschen demonstrieren aktuell in Erfurt, darunter 17.000 allein in den Blockaden von widersetzen. Die Teilnehmenden sind aus circa 250 Bussen aus dem ganzen Bundesgebiet angereist: Von Gewerkschafter*innen, Studierende, Auszubildende und Wissenschaftler*innen gegen Faschismus über migrantische Gruppen und lokale NGOs bis zu den Omas gegen Rechts. widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Aktionsbündnis mit Lokalgruppen in über 80 Städten.


    Fotos zur honorarfreien Verwendung (bitte jeweils Fotograf*in angeben): https://www.flickr.com/photos/widersetzen/sets/72177720334509852/

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  • +++ widersetzen blockiert Autobahn ++++ Kein Durchkommen zum AfD-Parteitag auf der A71 und B7 +++

    Mehrere Tausend Aktivist*innen blockieren in diesen Minuten die Autobahn A71 und Bundesstraße B7 zum AfD-Bundesparteitag in Erfurt. An mindestens 4 Standorten sitzen tausende Aktivist*innen auf der Fahrbahn. Damit hat das Aktionsbündnis widersetzen sein Ziel erreicht: Über die zentralen Anfahrtsrouten ist kein Durchkommen zum Parteitag mehr möglich.

    Dazu Suraj Mailitafi, Sprecher von widersetzen:

    “Auf diesem Parteitag plant die AfD ihre Machtübernahme in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Wir können sie stoppen! Jetzt setzen wir das AfD-Verbot auf der Autobahn durch!”

    Auch die zentrale Zufahrt zwischen Erfurter Innenstadt und Messe ist an der Gothaer Straße blockiert. Weitere Blockadepunkte folgen im Minutentakt.

    Die Teilnehmenden sind aus ca. 250 Bussen aus 60 deutschen Städten und Österreich angereist: Von Gewerkschafter*innen, Studierende, Auszubildende und Wissenschaftler*innen gegen Faschismus über migrantische Gruppen und lokale NGOs bis zu den Omas gegen Rechts.

    Fotos zur honorarfreien Verwendung (bitte jeweils Fotograf*in angeben):
    https://www.flickr.com/photos/widersetzen/sets/72177720334509852/

    Kontakt:

    widersetzen Presse-Hotline: 0163 8491409

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    https://widersetzen.com/presse/
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  • Live aus Erfurt

    Hier findet ihr aktuelle Infos aus Erfurt.

    Online-Aktionskarte

    Auf der interaktiven Aktionskarte könnt ihr sehen, wo gerade Demonstrationen und Blockaden stattfinden.

    Live-Ticker

    Was gerade passiert könnt ihr auch im brandaktuellem Aktionsticker nachlesen.

    Ihr habt Ergänzungen für die online Aktionskarte? Dann schickt diese gerne an dieses Handle bei Signal: aktionskarte.37
    Insbesondere Hinweise zu Demonstrationen, Blockadeorten, Ruheinseln und größeren Sperrungen könnten für alle interessant sein.

    Freie Radios berichten live aus Erfurt

    Einige Radiomachende aus den Mitgliedsradios des Bundesverbands Freier Radios (BFR) haben sich erneut für eine gemeinsame Liveberichterstattung zusammengeschlossen.

    Am 4. Juli ab 6:00 Uhr wird live bei Radio F.R.E.I. auf 96,2 MHz von den antifaschistischen Protesten in Erfurt gesendet– mit aktueller Berichterstattung direkt aus dem Geschehen und einordnenden Analysen.

  • Aktionswoche Erfurt

    Erfurt lädt dich ein! Komm vorbei!
    Nie war in Deutschland nach 1945 eine im Kern faschistische Partei so stark wie heute die AfD. Vor den anstehenden Landtagswahlen will sie am 04. Juli ihren Bundesparteitag in Erfurt abhalten. Wir werden das verhindern und zeigen:
    Die Mehrheit in Erfurt steht auf gegen Rechts!

    Bis zum Parteitag wollen wir an 60.000 Haustüren in Erfurt klopfen und mit der Mehrheit aller Erfurter*innen sprechen, um mit allen gemeinsam aus der breiten Zivilgesellschaft den Parteitag zu verhindern.

    Damit das gelingt, brauchen wir dich! Meld dich an zur Aktionswoche vom 29. Juni bis 03. Juli in Erfurt!

    Für Pressebegleitung, gerne an: erfurt@widersetzen.com

  • AfD Bundesparteitag verhindern

    Am 4. Juli in Erfurt Höcke stoppen!

    Der Bundesparteitag der AfD am 4. & 5. Juli in Erfurt darf nicht stattfinden! Er wäre eine faschistische Zusammenrottung mit Björn Höcke an der Spitze. Höcke steht für den offen faschistischen und NS-verherrlichenden Kurs in der Partei: Menschenverachtung, Ausgrenzung, massenhafte Deportationen und Hass.

    Es gibt keine Neutralität gegenüber dem Faschismus. Wer heute keinen Widerstand leistet, erwacht morgen in einer Diktatur.

    Auf den Staat und die regierenden Parteien können wir uns nicht verlassen. Im Gegenteil: Im EU-Parlament paktiert die CDU/CSU schon offen mit den extrem rechten Parteien, wenn es darum geht, noch mehr schutzsuchende Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen. Warum also ihnen vertrauen, dass sie nach den Landtagswahlen im September der AfD nicht zur Macht verhelfen?

    Vertrauen können wir nur auf uns selbst, auf viele antifaschistische Menschen. Das Verbot der AfD und eine solidarische Gesellschaft bekommen wir nicht geschenkt, wir müssen sie selbst durchsetzen.

    Widerstand gegen Faschismus und AfD wird immer stärker. Überall bilden sich Ortsgruppen, von überall werden Busse nach Erfurt organisiert. In Erfurt haben wir in den letzten Wochen an tausenden Haustüren geklingelt. Wir haben mit Ladenbesitzer:innen, Anwohner:innen und Menschen auf der Straße gesprochen. Daher wissen wir: Sie lehnen den AfD-Parteitag in ihrer Stadt ab und werden an den Aktionen beteiligen.

    Wir sind viele, die gegen den Faschismus und für eine solidarische Gesellschaft mit gleichen Rechten für alle kämpfen. Das werden wir am 4. Juli zeigen, wenn wir mit Zehntausenden die Zufahrten zum AfD-Parteitag blockieren. Jede Minute Verzögerung zählt. Komm mit nach Erfurt und sei Teil von etwas Großem!

  • Das war Gießen

    Ein auf einer Waldstraße laufender Demozug, von vorne fotografiert, hält ein Grünes Banner mit einem schwarzen Antifa-Fahnen-Symbol und der Aufschrift: "Generation Antifa. feministisch, antikapitalistisch, antimilitaristisch". Im Vordergrund steht "15.000 Menschen & jeder ein Block gegen Faschismus. The Winning Team!"

    Am Wochenende haben mehrere tausend Menschen in Gießen gezeigt, wie effektiver, gewaltfreier Protest aussieht. Die geplante Gründung einer rechten Jugendorganisation wurde durch vielfältige Blockaden und Versammlungen deutlich verzögert. Wir haben uns an neunzehn verschiedenen Punkten erfolgreich widersetzt, wodurch sich der Beginn des geplanten Gründungskongresses um zweieinhalb Stunden verzögerte.

    Dieser Erfolg war kein Zufall, sondern Ausdruck kollektiver Entschlossenheit. Wer die Gefahr des Faschismus ignoriert, trägt zu seiner Normalisierung bei. Und wenn Politiker öffentlich unsere Würde infrage stellen, zeigt das vor allem, dass sie eine starke, solidarische Zivilgesellschaft fürchten.

    Nachbereitung

    Zur Nachbereitung findest du viele Veranstaltungen in deiner Stadt.
    Hier kommst du zu einer Liste der Städte.
    Des Weiteren findest du hier online Informationen zum Aktionskonsens, Legal- und Awareness-Infos:

    Außerdem den Nachbereitungsflyer als PDF.

    Von Heuchelheim über den Hauptbahnhof bis in die ganze Stadt verteilten sich am Wochenende Demonstrationen und Blockaden. Auf allen Zufahrtswegen zu den Hessenhallen standen schließlich tausende Menschen zusammen und verzögerten die Gründung der AfD-Jugend um zweieinhalb Stunden. Für widersetzen war das ein starkes Signal: Der Widerstand in Gießen hat Mut gemacht und gezeigt, wie kraftvoll eine breite Zivilgesellschaft sein kann. Trotz unverhältnismäßiger Polizeieinsätze blieb die Stimmung entschlossen und solidarisch.

    Mehr Infos folgen hier und auf unseren Social Media Kanälen.

    Eine Gruppe Demonstrant*innen bei Dunkelheit. Von der ersten Reihe der Demo wird ein Banner gehalten, welches einen Orca und die Aufschrift "Die Zukunft ist Antifaschistisch" zeigt.
  • widersetzen zieht Bilanz des Wochenendes +++ “Wir nehmen den Mut mit in unseren Alltag” +++ Bündnis will AfD-Parteitag 2026 in Erfurt blockieren

    Gießen. Das Bündnis widersetzen hat nach den erfolgreichen Blockaden der Gründungsveranstaltung der AfD-Jugend auf einer Pressekonferenz eine Bilanz des Wochenendes gezogen. Die Sprecher*innen des Bündnisses betonten, dass Antifaschismus tagtäglich auf verschiedene Weise stattfinde und der Widerstand in Gießen dieser Arbeit Aufschwung gebe. Darüber hinaus kündigten sie weiteren Widerstand gegen die AfD an: widersetzen will den Parteitag der AfD am 4. und 5. Juli 2026 in Erfurt blockieren. Ein Fachanwalt für Strafrecht kritisierte den gestrigen Polizei-Einsatz scharf.

    Laura Wolf, Bündnissprecherin von Widersetzen:
    “Wir sehen: Überall, wo die AfD ist, stellen sich Menschen ihnen in den Weg. Wir haben die letzten zwei Parteitage stundenlang verzögert und gestern auch die Gründung der rechtsextremen Jugend-Organisation. Wir werden jedes Mal mehr und die Blockaden werden jedes Mal länger. Die AfD hat ihren nächsten Parteitag im Juli 2026 in Erfurt bereits angekündigt. Wir versprechen ihnen: Wir kommen. Mit noch mehr Menschen, die sich widersetzen. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Wir können nicht warten, bis die AfD verboten ist. Bis dahin bleibt das AfD-Verbot Handarbeit.”

    Suraj Mailitafi Bündnissprecher von Widersetzen:
    “Wir müssen uns immer wieder vergegenwärtigen, dass wir nur durch entschlossenen zivilen Ungehorsam das erkämpft haben, was für uns heute selbstverständlich ist. Etwa das Frauenwahlrecht, das Ende der Sklaverei, Arbeitsrechte. Diese Entschlossenheit für Veränderung durch uns, normale Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, habe ich gestern gespürt. So viele Menschen nehmen nun Hoffnung und Mut in ihren Alltag. Denn Antifaschismus und der Kampf für Menschenrechte finden tagtäglich statt: im Betrieb, in der Schule, auf der Straße.”

    Dr. Jannik Rienhoff, Fachanwalt für Strafrecht:
    „Die Polizei hat offenbar Personen den Zugang zu ihren Anwält*innen verweigert und sie nicht telefonieren lassen. Wir Anwält*innen durften nicht zu ihnen, wurden teilweise über ihren Verbleib angelogen und stattdessen aus der Wache geworfen. Zudem kam es zu massiver Polizeigewalt, beispielsweise an der Autobahn, die offensichtlich rechtswidrig war. Selbst einzelne Straftaten rechtfertigen keinen solchen Polizeieinsatz. Bei der Menge an Protestierenden waren das weniger Fälle als bei jeder Kirmes.”