26.07. – Magdeburg

Nur wenige Prozentpunkte trennen die AfD von der absoluten Mehrheit bei den Landtagswahlen am 6. September. Die erste faschistische Regierung in einem Bundesland nach 1945 scheint möglich.

Was bedeutet das für Antifaschist*innen in Sachsen-Anhalt und bundesweit? Welche Strategien und welche Erfahrungen helfen uns jetzt? Welche Aktionen müssen wir planen?

An unsere Freund*innen, an Geflüchtete und Queere Menschen, an Menschen mit Behinderung, an Migrant*innen ohne Wahlrecht, über deren Zukunft bei den Landtagswahlen entschieden wird: An alle, die jetzt in Angst leben – wir lassen euch nicht allein.
Am 26. Juli ab 11 Uhr in in Magdeburg wollen wir gemeinsam unsere Aktionen für den Herbst planen.1

Alle antifaschistischen Initiatiativen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Aktivist*innen aus Sachsen-Anhalt und darüber hinaus sind eingeladen! 2

Denn klar ist: Wir widersetzen uns der AfD – umso entschlossener sollte sie an die Regierung kommen!

  1. Die Veranstaltung ist nicht für die Presseöffentlichkeit gedacht. Bei Interesse und Anfragen bitte beim Presseteam melden. ↩︎
  2. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. ↩︎

Unser Mut trägt weiter..

Der 04.07. hat gezeigt: Wir sind enorm viele! Wir sind entschlossen und bereit eine antifaschistische Bewegung zu bauen. Wenn wir uns zusammen schließen, können wir Großes schaffen.

Wir wissen:

Der Kampf gegen Faschismus ist kein Sprint, sondern ein Marathon.

Wenn die AfD in den Wahlumfragen führt und die Regierung unbeirrt ihre Inhalte übernimmt oder wenn Antifaschist*innen auf offener Straße niedergestochen werden, dann braucht es den Mut sich zu widersetzen.

Heute war dieser Mut spürbar! Nimm ihn mit in deine Stadt, organisier‘ dich mit anderen und widersetz‘ dich dem Faschismus jeden Tag!

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  • Und jetzt?

    26.07. – Magdeburg

    Nur wenige Prozentpunkte trennen die AfD von der absoluten Mehrheit bei den Landtagswahlen am 6. September. Die erste faschistische Regierung in einem Bundesland nach 1945 scheint möglich.

    Was bedeutet das für Antifaschist*innen in Sachsen-Anhalt und bundesweit? Welche Strategien und welche Erfahrungen helfen uns jetzt? Welche Aktionen müssen wir planen?

    An unsere Freund*innen, an Geflüchtete und Queere Menschen, an Menschen mit Behinderung, an Migrant*innen ohne Wahlrecht, über deren Zukunft bei den Landtagswahlen entschieden wird: An alle, die jetzt in Angst leben – wir lassen euch nicht allein.
    Am 26. Juli ab 11 Uhr in in Magdeburg wollen wir gemeinsam unsere Aktionen für den Herbst planen.1

    Alle antifaschistischen Initiatiativen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Aktivist*innen aus Sachsen-Anhalt und darüber hinaus sind eingeladen! 2

    Denn klar ist: Wir widersetzen uns der AfD – umso entschlossener sollte sie an die Regierung kommen!

    1. Die Veranstaltung ist nicht für die Presseöffentlichkeit gedacht. Bei Interesse und Anfragen bitte beim Presseteam melden. ↩︎
    2. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. ↩︎

    Unser Mut trägt weiter..

    Der 04.07. hat gezeigt: Wir sind enorm viele! Wir sind entschlossen und bereit eine antifaschistische Bewegung zu bauen. Wenn wir uns zusammen schließen, können wir Großes schaffen.

    Wir wissen:

    Der Kampf gegen Faschismus ist kein Sprint, sondern ein Marathon.

    Wenn die AfD in den Wahlumfragen führt und die Regierung unbeirrt ihre Inhalte übernimmt oder wenn Antifaschist*innen auf offener Straße niedergestochen werden, dann braucht es den Mut sich zu widersetzen.

    Heute war dieser Mut spürbar! Nimm ihn mit in deine Stadt, organisier‘ dich mit anderen und widersetz‘ dich dem Faschismus jeden Tag!

  • Wir alle sind unser Erfolg…

    50.000 auf der Straße, 17.000 in den Blockaden, 1.000.000 an den Geräten.

    Wir sind gekommen um zu bleiben. Wir wachsen, gehen viral um dieses Geschwür des Faschismus zu besiegen – ein für alle mal. Wir schreiben Geschichte. Nicht eine die vorgesehen war, sondern eine die wir verdienen.

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    Aus 90 Ortsgruppen haben wir uns organisiert. In unzähligen Stadtversammlungen haben wir uns gemeinsam für den Antifaschismus entschieden. An über 20.000 Haustüren haben wir geklingelt. An mehr als 12 Blockadepunkten haben wir uns widersetzt.

    Heute haben wir uns aus ganz Deutschland auf den Weg gemacht. Zu Fuß, auf der Straße und in der Luft haben wir protestiert. Was wir versprochen haben, haben wir auch getan – wir haben uns zu Zehntausenden der AfD mittels zivilem Ungehorsam in den Weg gesetzt.

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    Es heißt, unsere Blockaden wären gescheitert. Die Wahrheit ist: Die regierenden Parteien scheitern im Kampf gegen Rechts, übernehmen stattdessen die Forderungen der AfD und schreddern den Sozialstaat, während rechtsextreme Gewalt Höchstwerte erreicht. Wer das tut, kann über die richtige Strategie im Kampf gegen Faschismus auch einfach die Klappe halten. 

    Wir sind gekommen um einer faschistischen Partei den Parteitag streitig zu machen, gewonnen haben wir viel mehr: eine antifaschistische Bewegung, lebhaft und kämpferisch. 

    Alerta, gestern, heute, morgen, in Cottbus, Hanau, Erfurt, Magdeburg und überall. 

    wir. sind. widersetzen.

  • Aktionswoche Erfurt

    Erfurt lädt dich ein! Komm vorbei!
    Nie war in Deutschland nach 1945 eine im Kern faschistische Partei so stark wie heute die AfD. Vor den anstehenden Landtagswahlen will sie am 04. Juli ihren Bundesparteitag in Erfurt abhalten. Wir werden das verhindern und zeigen:
    Die Mehrheit in Erfurt steht auf gegen Rechts!

    Bis zum Parteitag wollen wir an 60.000 Haustüren in Erfurt klopfen und mit der Mehrheit aller Erfurter*innen sprechen, um mit allen gemeinsam aus der breiten Zivilgesellschaft den Parteitag zu verhindern.

    Damit das gelingt, brauchen wir dich! Meld dich an zur Aktionswoche vom 29. Juni bis 03. Juli in Erfurt!

    Für Pressebegleitung, gerne an: erfurt@widersetzen.com

  • Radio widersetzen

    Freie Radios berichten live aus Erfurt

    Einige Radiomachende aus den Mitgliedsradios des Bundesverbands Freier Radios (BFR) haben sich erneut für eine gemeinsame Liveberichterstattung zusammengeschlossen. Der BFR ist der Zusammenschluss nichtkommerzieller Hörfunkinitiativen in der Bundesrepublik – mit derzeit 34 Mitgliedsradios in elf Bundesländern, die unabhängig, gemeinschaftlich und abseits kommerzieller Interessen senden.

    Am 4. Juli ab 6:00 Uhr wird live bei Radio F.R.E.I. auf 96,2 MHz von den antifaschistischen Protesten in Erfurt gesendet– mit aktueller Berichterstattung direkt aus dem Geschehen und einordnenden Analysen. Wer vor Ort aktiv ist, kann einfach ein Handradio mitnehmen und den ganzen Tag über auf dem Laufenden bleiben. Einen Radio-Newsticker gibt es auf Mastodon unter freie-radios.org/@inforadio.

    Die Sendung ist außerdem unter anderem zu hören bei: Radio Corax in Halle, Freies Radio Stuttgart, Wüste Welle in Tübingen, Rundfunk-Kombinat Sachsen, Radio Słubfurt, Radio Flora in Hannover, Radio Unerhört Marburg, hsf Studentenradio in Ilmenau, Radio Lotte in Weimar und Radio Blau in Leipzig (7-9 und 12-15 Uhr).

    Alle Infos zur Berichterstattung direkt beim BFR.

  • Mega Zoom – 9. Juni 19 Uhr

    Jetzt anmelden und am 9. Juni einwählen.

    Du hast Fragen rund um die Aktion? Du willst wissen was am 04. Juli an Protesten geplant ist? Antifaschistischer Protest bewegt dich?

    Du willst auch etwas machen statt zuzuschauen? Infos dazu gibt´s im MEGA ZOOM.

    Hier geht´s zur Anmeldung zum MEGA ZOOM.

  • Konferenz Erfurt

    Konferenz Erfurt

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    widersetzen

    Konferenz

  • AfD Bundesparteitag verhindern

    Am 4. Juli in Erfurt Höcke stoppen!

    Der Bundesparteitag der AfD am 4. & 5. Juli in Erfurt darf nicht stattfinden! Er wäre eine faschistische Zusammenrottung mit Björn Höcke an der Spitze. Höcke steht für den offen faschistischen und NS-verherrlichenden Kurs in der Partei: Menschenverachtung, Ausgrenzung, massenhafte Deportationen und Hass.

    Es gibt keine Neutralität gegenüber dem Faschismus. Wer heute keinen Widerstand leistet, erwacht morgen in einer Diktatur.

    Auf den Staat und die regierenden Parteien können wir uns nicht verlassen. Im Gegenteil: Im EU-Parlament paktiert die CDU/CSU schon offen mit den extrem rechten Parteien, wenn es darum geht, noch mehr schutzsuchende Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen. Warum also ihnen vertrauen, dass sie nach den Landtagswahlen im September der AfD nicht zur Macht verhelfen?

    Vertrauen können wir nur auf uns selbst, auf viele antifaschistische Menschen. Das Verbot der AfD und eine solidarische Gesellschaft bekommen wir nicht geschenkt, wir müssen sie selbst durchsetzen.

    Widerstand gegen Faschismus und AfD wird immer stärker. Überall bilden sich Ortsgruppen, von überall werden Busse nach Erfurt organisiert. In Erfurt haben wir in den letzten Wochen an tausenden Haustüren geklingelt. Wir haben mit Ladenbesitzer:innen, Anwohner:innen und Menschen auf der Straße gesprochen. Daher wissen wir: Sie lehnen den AfD-Parteitag in ihrer Stadt ab und werden an den Aktionen beteiligen.

    Wir sind viele, die gegen den Faschismus und für eine solidarische Gesellschaft mit gleichen Rechten für alle kämpfen. Das werden wir am 4. Juli zeigen, wenn wir mit Zehntausenden die Zufahrten zum AfD-Parteitag blockieren. Jede Minute Verzögerung zählt. Komm mit nach Erfurt und sei Teil von etwas Großem!

  • Trikots

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    Bock auf Trikots?

  • Das war Gießen

    Ein auf einer Waldstraße laufender Demozug, von vorne fotografiert, hält ein Grünes Banner mit einem schwarzen Antifa-Fahnen-Symbol und der Aufschrift: "Generation Antifa. feministisch, antikapitalistisch, antimilitaristisch". Im Vordergrund steht "15.000 Menschen & jeder ein Block gegen Faschismus. The Winning Team!"

    Am Wochenende haben mehrere tausend Menschen in Gießen gezeigt, wie effektiver, gewaltfreier Protest aussieht. Die geplante Gründung einer rechten Jugendorganisation wurde durch vielfältige Blockaden und Versammlungen deutlich verzögert. Wir haben uns an neunzehn verschiedenen Punkten erfolgreich widersetzt, wodurch sich der Beginn des geplanten Gründungskongresses um zweieinhalb Stunden verzögerte.

    Dieser Erfolg war kein Zufall, sondern Ausdruck kollektiver Entschlossenheit. Wer die Gefahr des Faschismus ignoriert, trägt zu seiner Normalisierung bei. Und wenn Politiker öffentlich unsere Würde infrage stellen, zeigt das vor allem, dass sie eine starke, solidarische Zivilgesellschaft fürchten.

    Nachbereitung

    Zur Nachbereitung findest du viele Veranstaltungen in deiner Stadt.
    Hier kommst du zu einer Liste der Städte.
    Des Weiteren findest du hier online Informationen zum Aktionskonsens, Legal- und Awareness-Infos:

    Außerdem den Nachbereitungsflyer als PDF.

    Von Heuchelheim über den Hauptbahnhof bis in die ganze Stadt verteilten sich am Wochenende Demonstrationen und Blockaden. Auf allen Zufahrtswegen zu den Hessenhallen standen schließlich tausende Menschen zusammen und verzögerten die Gründung der AfD-Jugend um zweieinhalb Stunden. Für widersetzen war das ein starkes Signal: Der Widerstand in Gießen hat Mut gemacht und gezeigt, wie kraftvoll eine breite Zivilgesellschaft sein kann. Trotz unverhältnismäßiger Polizeieinsätze blieb die Stimmung entschlossen und solidarisch.

    Mehr Infos folgen hier und auf unseren Social Media Kanälen.

    Eine Gruppe Demonstrant*innen bei Dunkelheit. Von der ersten Reihe der Demo wird ein Banner gehalten, welches einen Orca und die Aufschrift "Die Zukunft ist Antifaschistisch" zeigt.