Am Morgen des 8. September hat das Aktionsbündnis widersetzen ein 12×3 m großes Banner an der Bastei im Osterzgebirge der Sächsischen Schweiz angebracht. Die Bastei ist eines der bekanntesten und bedeutendsten Wahrzeichen Sachsens und wird wöchentlich von tausenden Menschen besucht. Das Banner mit der Aufschrift „AfD-Jugend stoppen! Wir widersetzen uns!“ ruft dazu auf, den Gründungsparteitag der neuen AfD-Jugend vom 29. bis 31. November in Gießen zu verhindern.
„Teil der Strategie von Rechtsextremen ist es, sich öffentlichen Raum zu nehmen. Doch wir werden das nicht zulassen. Gemeinsam mit zehntausenden Menschen zeigen wir, dass unsere Jugend antifaschistisch ist – dass sie für Vielfalt und Solidarität steht“, sagt Klara Michelsen vom Bündnis widersetzen Dresden.
„Wir machen klar: Wir müssen Rechtsextremen die Räume nehmen – der AfD ebenso wie ihrer faschistischen Jugendorganisation. Das werden wir vom 29. bis 31. November in Gießen deutlich machen“, ergänzt Michelsen.
Im Januar hatten in Riesa 15.000 Menschen den Afd-Parteitagen um mehrere Stunden verzögert. Das Aktionsbündnis widersetzen erwartet in Gießen deutlich mehr. Die Polizei stellt sich auf ihren größten Einsatz seit Jahren mit bis zu 40.000 Teilnehmenden ein.
Fotos zur honorarfreien Verwendung unter Angabe der Quelle Simon Morbach unter:
flic.kr/p/2rs9JGF

Für Rückfragen erreichen Sie widersetzen Dresden unter +49 176 92275059

Autor: Presse

  • Protestbanner an Sachsens Wahrzeichen: Startschuss gegen AfD-Jugendparteitag

    Am Morgen des 8. September hat das Aktionsbündnis widersetzen ein 12×3 m großes Banner an der Bastei im Osterzgebirge der Sächsischen Schweiz angebracht. Die Bastei ist eines der bekanntesten und bedeutendsten Wahrzeichen Sachsens und wird wöchentlich von tausenden Menschen besucht. Das Banner mit der Aufschrift „AfD-Jugend stoppen! Wir widersetzen uns!“ ruft dazu auf, den Gründungsparteitag der neuen AfD-Jugend vom 29. bis 31. November in Gießen zu verhindern.
    „Teil der Strategie von Rechtsextremen ist es, sich öffentlichen Raum zu nehmen. Doch wir werden das nicht zulassen. Gemeinsam mit zehntausenden Menschen zeigen wir, dass unsere Jugend antifaschistisch ist – dass sie für Vielfalt und Solidarität steht“, sagt Klara Michelsen vom Bündnis widersetzen Dresden.
    „Wir machen klar: Wir müssen Rechtsextremen die Räume nehmen – der AfD ebenso wie ihrer faschistischen Jugendorganisation. Das werden wir vom 29. bis 31. November in Gießen deutlich machen“, ergänzt Michelsen.
    Im Januar hatten in Riesa 15.000 Menschen den Afd-Parteitagen um mehrere Stunden verzögert. Das Aktionsbündnis widersetzen erwartet in Gießen deutlich mehr. Die Polizei stellt sich auf ihren größten Einsatz seit Jahren mit bis zu 40.000 Teilnehmenden ein.
    Fotos zur honorarfreien Verwendung unter Angabe der Quelle Simon Morbach unter:
    flic.kr/p/2rs9JGF

    Für Rückfragen erreichen Sie widersetzen Dresden unter +49 176 92275059

  • +++ Proteste gegen AfD-Jugend: Aktionsbündnis warnt vor Polizeigewalt +++

    Das Aktionsnetzwerk widersetzen plant massenhafte Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen die Neugründung des AfD-Jugendverbandes in Gießen am 29. und 30. November 2025. Die jüngsten Äußerungen von Polizeipräsident Torsten Krückemeier weist widersetzen als gefährliche Stimmungsmache zurück. In einer Pressemeldung hatte er dem Aktionsbündnis aus Gewerkschaften und Initiativen aus über 80 Städten einen Aufruf zur Gewalt unterstellt.
    “Wenn die Polizei die Gründung eines faschistischen Jugendverbands mit Gewalt durchsetzt, dann ist das keine Neutralität, sondern Beihilfe. Krückemeier sollte darüber nachdenken, ob das wirklich seine Aufgabe ist,” erklärt Noa Sander von widersetzen
    “Unsere Aufgabe ist es, den Faschismus aufzuhalten. Genau das werden wir tun, ohne Eskalation, aber konsequent und entschlossen.” so Noa Sander weiter
    “Die Gewaltwarnungen von Polizeipräsident Krückemeier entbehren jeder Grundlage. Sie lassen sich weder aus den Aufrufen von widersetzen noch aus unseren vergangenen Aktionen rechtfertigen. Sie sind reine Stimmungsmache und ein Vorwand, um einen harten Polizeieinsatz schon im Vorfeld zu rechtfertigen,” ergänzt Noa Sander von widersetzen.

    widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis aus aus Gewerkschaften und Initiativen aus über 80 Städten und mobilisierte zuletzt 15.000 Menschen gegen den Bundesparteitag der AfD am 11. Januar in Riesa.

  • Aktionstag gegen AfD-Parteitag erfolgreich beendet +++ „Wir haben heute verhindert, dass in Riesa ungestört faschistische Politik organisiert wird.“ +++ Kritik an unverhältnismäßiger Polizeigewalt +++

    Das Bündnis widersetzen erklärt die Aktionen gegen den AfD-Parteitag in Riesa heute für erfolgreich beendet. widersetzen ist zufrieden mit den bunten, entschlossenen und solidarischen Aktionen. Über 12.000 Menschen hatten in den frühen Morgenstunden an Aktionen des zivilen Ungehorsams in und rund um Riesa teilgenommen und die Anreise der AfD-Delegierten erheblich gestört. Der Parteitag begann erst mit mehr als zwei Stunden Verspätung.

    Mascha Meier, Sprecherin von widersetzen, bilanziert:
    „Wir haben heute verhindert, dass in Riesa ungestört faschistische Politik organisiert wird. Unser Protest hat ein deutliches Zeichen gesetzt: Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft stehen zusammen für Solidarität, Vielfalt und Demokratie. Die AfD und ihre völkische, rassistische Politik bedrohen unser Zusammenleben. Es ist ein großer Erfolg, dass wir mit unseren Aktionen des zivilen Ungehorsams den Normalbetrieb der AfD nachhaltig gestört haben. Diese Einheit und Entschlossenheit macht Mut für die Zukunft.“

    Neben den Erfolgen der Proteste gibt es jedoch scharfe Kritik an der Polizei. Insbesondere den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken gegen Demonstrierende bewertet das Bündnis als unverhältnismäßig.

    Maria Schmidt, ebenfalls Sprecherin von widersetzen:„Die AfD steht für eine Politik der Spaltung, der Hetze und der Angst. Ihre rechte Propaganda untergräbt die Demokratie. Ziviler Ungehorsam ist ein notwendiges und effektives Mittel, um sich gegen autoritäre und menschenfeindliche Kräfte zu stellen. Mit Menschen aller Altersstufen standen wir heute in der Kälte, um uns dem Faschismus zu widersetzen. Widersetzen hat heute einen großen Beitrag dazu beigetragen! Jetzt heisst es: immer mehr werden!“

    Trotz der Einschränkungen durch die Polizei sieht das Bündnis den heutigen Tag als vollen Erfolg.

    widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis, das Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams gegen den AfD-Bundesparteitag am 11./12. Januar 2025 in Riesa ankündigt. Zu widersetzen gehören lokale Initiativen aus Riesa und Umgebung, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

  • Einstufung der AfD als gesichert rechtsextrem überfällig und zu spät +++ AfD gehört verboten +++ Aktionsnetzwerk widersetzen kündigt weitere Aktionen des Zivilen Ungehorsams an

    Das Aktionsbündnis widersetzen erklärt zur Einstufung der AfD als
    „gesichert rechtsextremistisch“ durch das Bundesamt für
    Verfassungsschutz, dass diese Einstufung überfällig war und gleichzeitig
    zu spät kommt. Alle Erkenntnisse hätten schon vor der Bundestagswahl
    vorgelegen, seien aber von Bundesinnenministerin Nancy Faeser aus
    politischer Feigheit unter Verschluss gehalten worden.

    „Die AfD ist eine extrem rechte, antidemokratische und von Faschisten
    durchsetzte Partei. Sie gehört nicht in den Bundestag, sondern
    verboten. Das wissen unabhängige Recherche und die antifaschistische
    Bewegung seit Jahren. Für diese Erkenntnis benötigen wir keinen
    fragwürdigen Inlandsgeheimdienst“, sagt Noa Sander von widersetzen.

    Alassa Mfouapon von der widersetzen Antira-AG ergänzt: “Mal ehrlich:
    Das wissen viele Menschen – besonders Migrant*innen – schon seit Jahren.
    Die Hetze, der Rassismus, die Kontakte zu Neonazis, faschistische
    Gruppierungen, der Remigrations-Skandal aufgedeckt von „Correctiv“ –
    alles längst bekannt. Was sich geändert hat? Der Staat gibt es jetzt
    offiziell zu. Aber: Viel zu spät.”

    Das Aktionsbündnis widersetzen hatte am 11. Januar 2025 mit dafür
    gesorgt, dass der Bundesparteitag der AfD in Riesa erst mit über
    zweistündiger Verspätung beginnen konnte. Etwa 15.000 Menschen hatten
    sich an den Aktionen des Zivilen Ungehorsams beteiligt.

    Mascha Meier von widersetzen erklärt dazu: „Die Einstufung der AfD
    als gesichert rechtsextremistisch zeigt, dass wir mit unseren Aktionen
    gegen die Parteitage in Essen und Riesa das Richtige getan haben. Die
    AfD ist eine faschistische Partei und hat kein Recht darauf, ihre
    menschenverachtende Ideologie unter die Leute zu bringen. Wir werden
    auch weiterhin für eine solidarische Gesellschaft einstehen. Riesa ist
    überall!“

    Das Aktionsbündnis widersetzen kündigt weitere Aktionen gegen
    AfD-Versammlungen und -Parteitage an. Auch die jetzt veröffentlichte
    Einstufung durch den Verfassungsschutz werde nichts an der Untätigkeit
    von Politik, Justiz und Polizei gegen die faschistische Partei ändern.

    „Im Kampf gegen Rechts können sich die Antifaschist*innen nur auf
    sich selbst verlassen. Wir werden deshalb unsere ungehorsamen
    Massenaktionen fortsetzen und verstärken. Alle Gegner*innen der AfD sind
    eingeladen, daran teilzunehmen“, sagt Noa Sander abschließend.

    Die nächsten großen, bundesweiten Aktionen von widersetzen werden sich
    gegen die Neugründung des AfD-Jugendverbands im Herbst 2025 und den
    AfD-Bundesparteitag im nächsten Jahr richten. Daneben finden zahlreiche
    lokale und regionale Mobilisierungen statt, so am 8. Mai 2025 gegen den
    Naziaufmarsch in Demmin, Mecklenburg-Vorpommern.

    widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis, das mit Aktionen des
    massenhaften zivilen Ungehorsams gegen die AfD-Bundesparteitage in Essen
    und Riesa mobilisierte. Zu widersetzen gehören lokale Initiativen,
    Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und
    Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

  • +++ 29./30.11. Gießen: widersetzen mobilisiert bundesweit gegen den Gründungskongress der AfD-Jugend +++

    Das Aktionsbündnis widersetzen mobilisiert bundesweit gegen die Neugründung der AfD-Jugend. Wie heute bekannt wurde, plant die AfD den Gründungskongress ihrer neuen Jugendorganisation für den 29. Und 30.11. in Gießen.

    „Einen neuen rechten Jugendverband, in dem es vor Rassisten und Nazis nur so wimmelt, darf es nicht geben. Er wäre eine große Gefahr für die Sicherheit und die Zukunft von jungen Menschen. Die Jugend braucht keine Hetze und kein Familienbild von vorgestern, sondern das genaue Gegenteil: Freiheit und Vielfalt, soziale Sicherheit und gleiche Rechte für alle, egal wie sie aussehen und woher sie kommen,“ sagt Noa Sander von widersetzen

    Im Januar 2025 hatten 15.000 Menschen im sächsischen Riesa den AfD-Bundesparteitag um mehr als zwei Stunden verzögert. Gießen soll das noch übertreffen.

    „Wir bereiten die größte, stärkste und breiteste widersetzen-Aktion jemals vor. Unzählige Menschen werden sich auf den Zufahrten zur Halle in Gießen versammeln, ein Fest der Vielfalt und Solidarität feiern und die Gründung der AfD-Jugend unmöglich machen,“ ergänzt Sander.

    Die Vorbereitung auf Anreise und Aktionen beginne heute, teilte widersetzen mit. Es werde in dutzenden Städten bundesweit Veranstaltungen und Aktionstrainings geben.

    widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis, das mit Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams gegen die AfD-Bundesparteitage in Essen und Riesa mobilisierte. Zu widersetzen gehören lokale Initiativen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

    Für Rückfragen: Noa Sander: 49 15510736833

  • +++ widersetzen ruft zur bundesweiten Demo „Antifa ist notwendig“ am 14.6. in Jena auf +++ „Antifaschismus ist ein Auftrag an uns alle“ +++

    Das Aktionsbündnis widersetzen ruft zur bundesweiten Demonstration und Kundgebung „Antifa ist notwendig“ am 14.6. in Jena auf. Unter dem Motto “Jetzt erst recht: Antifaschismus ist notwendig! Freiheit für alle Antifaschist*innen!” geht ein breites, aktivistisches und zivilgesellschaftliches Demobündnis für demokratische Freiheitsrechte, Selbstbestimmung und gegen rechte Gewalt auf die Straße. 


    Maja T., ein*e in Ungarn inhaftierte*r Antifaschist*in aus dem sogenannten Budapest-Komplex, wurde rechtswidrig von Deutschland nach Ungarn ausgeliefert und ist wegen menschenunwürdigen Haftbedingungen seit letzter Woche im Hungerstreik. Bis heute werden Maja T. in ungarischer Haft grundsätzliche Freiheitsrechte entzogen.


    „Wir fordern die sofortige Rückführung von Maja aus Ungarn, wo kein faires Gerichtsverfahren möglich ist. Nur so können Majas Grundrechte gewährleistet werden“, sagt Noa Sander von widersetzen. Während antidemokratische Kräfte wie die AfD vor einem Verbot geschützt würden und rechten Gewalttaten nur in behördlichen Statistiken begegnet würde, finde im sogenannten Budapest-Komplex und im Fall Maja T. eine Aushöhlung geltenden europäischen Rechts statt. „Der Faschismus ist das Verbrechen, nicht der Widerstand dagegen. Unsere Solidarität gilt unabhängig von Strategien und Aktionsformen für alle Antifaschist*innen, die diesen notwendigen Widerstand leisten“, so Sander weiter.


    Jena, der Ort der bundesweiten Demo, ist auch der Ort, an dem sich der NSU radikalisierte. Ein mörderisches rechtes Netzwerk, dessen Gewalttaten und Anschläge militante Rechte heute fortsetzen.


    „Antifaschismus ist ein Auftrag an uns alle“, sagt Noa Sander von widersetzen. „Vor 80 Jahren haben wir mit der Befreiung vom NS-Regime den Auftrag und die Chance bekommen, so zu leben und zu handeln, dass nie wieder Faschismus wird“, ergänzt Noa Sander. Deswegen werde widersetzen seine ungehorsamen, bunten und entschlossenen Massenaktionen gegen die AfD fortsetzen: „Wer den rechten Menschenfeinden Platz macht, ob im Parlament oder auf den Straßen, schweigt und stimmt zu. Alle Gegner*innen der AfD sind aufgerufen, sich mit uns zu widersetzen“, führt Sander weiter aus.


    Am Samstag werden in Jena Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet – darunter antifaschistische Gruppen und zivilgesellschaftliche Bündnisse, die sich rechter Gewalt und der Aushöhlung von Grund- und Freiheitsrechten entschlossen entgegenstellen. 

    Das Aktionsbündnis widersetzen hatte am 11. Januar 2025 mit dafür gesorgt, dass der Bundesparteitag der AfD in Riesa erst nach über zweistündiger Verspätung beginnen konnte. Etwa 15 000 Menschen hatten sich an den Aktionen des Zivilen Ungehorsams beteiligt. Die nächsten großen, bundesweiten Aktionen des Aktionsbündnisses werden sich gegen die Neugründung des AfD-Jugendverbands im Herbst 2025 und den AfD-Bundesparteitag im Jahr 2026 richten. Zu widersetzen gehören lokale Initiativen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.


    Für Rückfragen steht widersetzen via presse@widersetzen.com zur Verfügung. Am Tag der Demonstration wenden Sie sich bitte an den Pressesprecher des Demobündnis „Antifa ist notwendig“.

  • Deutschlandweite Proteste gegen CDU und AfD angekündigt +++ „Friedrich Merz und die CDU als Steigbügelhalter der Faschisten“ +++

    Die CDU hat gestern für eine rassistische Politik Mehrheiten mit der AfD gesucht und gefunden. Als Reaktion auf diesen Tabubruch hat das Aktionsbündnis widersetzen Proteste in ganz Deutschland für die nächsten Tage angekündigt. Es seien u.a. Proteste in Berlin, Leipzig und Hamburg geplant. Bereits gestern Abend hatte widersetzen gemeinsam mit einer Vielzahl zivilgesellschaftlicher Akteure zu einer Kundgebung am Konrad-Adenauer-Haus in Berlin aufgerufen, an der sich über 2000 Menschen beteiligten.

    Jule Liebig, Sprecherin von widersetzen erklärt: „Der größte Feind einer solidarischen Gesellschaft und der gefährlichste Helfer der AfD sind heute Friedrich Merz und die CDU. Dass Merz für die menschenverachtenden Anträge die Stimmen der AfD braucht, war ihm von Anfang an klar. Wieder einmal werden die Konservativen zu Steigbügelhaltern der Faschisten.“

    Noa Sander, Specher*in von widersetzen ergänzt: „Wenn Friedrich Merz zum Brandstifter wird, zeigen wir, wer die Brandmauer ist. In ganz Deutschland werden wir in den nächsten Tagen gegen die faschistischen Entwicklungen protestieren und das Menschenrecht aus Asyl verteidigen.“

    widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis, das mit Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams gegen die AfD-Bundesparteitage in Essen und Riesa protestierte. Zu widersetzen gehören lokale Initiativen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

    Kontaktdaten:
    Noa Sander: +49 15510736833
    Jule Liebig: + 49 15757843294
    E-Mail: presse@widersetzen.com
    Website: https://widersetzen.com/

    Übersicht über Proteste in den kommenden Tagen

    30.01.2025
    Heidelberg: „Brandmauer statt Brandstifter“ – Demo, 18:00 Uhr, Stadtbücherei
    Leipzig: Kundgebung „Merz & AfD stoppen – Asylrecht verteidigen – Brandmauer wieder aufbauen!“, 16:00 Uhr, Markt
    Düsseldorf: Kundgebung „Wir sind die Brandmauer“, 17:00 Uhr, Burgplatz, anschließend Demo zur CDU NRW-Parteizentrale
    Hannover: “Rechtsextreme raus aus den Parlamenten” 18 Uhr, Opernplatz + nachfolgenden Besuch der CDU
    Dortmund: „Für die solidarische Gesellschaft. Stoppt die AfD und ihre Helfer*innen“ 18:0,0 Reinoldikirche
    Köln: „Stoppt den Fall der Brandmauer – Keine Mehrheiten mit Rechtsextremen“ 16:30, CDU-Parteibüro, Unter Taschenmacher 2
    Frankfurt/Main: Demo „Merz & afD stoppen – Asylrecht verteidigen“ 19:00, Römer

    31.01.2025
    Hamburg: Demo „Merz und AfD stoppen – Asylrecht verteidigen“, 17:00 Uhr, Ballindamm/Europapassage
    Darmstadt: Demo “Merz und AfD stoppen – Asylrecht verteidigen“, 18:00 Uhr, Luisenplatz

    01.02.2025
    Neu-Isenburg (bei Frankfurt): Demo „Alice Weidel blockieren“, 11:30 Uhr, vom Bahnhof zur Veranstaltungshalle
    Apolda: Protest „Nein zur J.A. – Bundeskongress stören!“
    Leipzig: Demo „Brandmauer statt Brandstifter“, 15:00 Uhr, Wilhelm-Leuschner-Platz
    Stuttgart: Demo „Wir sind die Brandmauer“, 17:00 Schlossplatz
    Köln: Demo 16 Uhr, “Demokratie verteidigen – Keine Zusammenarbeit mit Faschisten”
    Bremen: Demo „Asylrecht verteidigen – Widersetzen wir uns Merz und der AfD!“, 14:00, Rathausmarkt

    02.02.2025
    Berlin: Demo „Er hat es getan“, 15:30 Uhr, Reichstagswiese

  • CDU Büro in Reaktion auf Fall der Brandmauer besetzt

    50 Aktivist*innen vom Bündnis widersetzen haben heute das Büro des CDU-Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf besetzt. In Reaktion auf den Fall der Brandmauer forderten sie die CDU dazu auf, nicht weiter mit der AfD zusammenzuarbeiten und den Antrag auf das Zustrombegrenzungsgesetz für Freitag zurückzuziehen. Der bereits beschlossene 5-Punkte-Plan sowie das geplante Gesetz seien rassistisch und werden aus wahltaktischen Gründen eingebracht.

    Dazu sagt Jule Liebig, Pressesprecherin von widersetzen: „Friedrich Merz braucht für seine Politik die Stimmen der AfD. Ohne Not macht er sich somit zum Steigbügelhalter der Faschisten, fast auf den Tag genau 92 Jahre nach der Wahl Hitlers zum Reichskanzler und zwei Tage nach dem Holocaust-Gedenktag. Das ist skrupellos und widerwärtig: Dem widersetzen wir uns!“

    Die Aktivist*innen forderten die Probleme an der Wurzel zu packen. Die Täter in Magdeburg und Aschaffenburg waren psychisch erkrankt und es fehlte an psychologischer Versorgung. Anstatt Lösungsansätze für diese Gesundheitskrise zu bieten, versteift Merz sich auf einen rassistischen Kurs, der bewusst auf die Zustimmung der AfD setzt. „Wenn die CDU bereit ist, Unterstützung der Faschisten anzunehmen, hat sie unseren Widerstand verdient. Wir sind die Brandmauer!“, so Liebig weiter.

    In Charlottenburg Wilmersdorf kandidiert Lukas Krieger für das Direktmandat. Am Holocaust-Gedenktag betonte er erneut seine ausdrückliche Unterstützung für Merz‘ 5-Punkte-Plan, der eine faktische Abschaffung des Asylrechts bedeutet. Rieger macht sich laut den Aktivist*innen aus freier Entscheidung bewusst zum Unterstützer der AfD.

    widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis, das mit Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams gegen die AfD-Bundesparteitage in Essen und Riesa protestierte. Zu widersetzen gehören lokale Initiativen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

    Kontaktdaten:
    Noa Sander: +49 15510736833
    Jule Liebig: + 49 15757843294
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    Website: https://widersetzen.com/

  • Blockaden behindern AfD-Parteitag in Riesa +++ Über zehntausend Menschen wollen sich der AfD widersetzen +++ „Wir füllen Riesas Straßen mit Solidarität“+++

    Tausende Menschen aus Sachsen und dem gesamten Bundesgebiet sind heute in und um Riesa herum auf den Straßen, um sich den Aktionen des Bündnisses widersetzen anzuschließen. Seit den frühen Morgenstunden versammeln sich Gewerkschafter*innen, Studierende und Familien in der Stadt, um gegen den Bundesparteitag der AfD zu demonstrieren und ihren Widerstand sichtbar zu machen. Verschiedene Aktionsgruppen blockieren die Zufahrtswege in die Stadt.

    Einige Aktivist*innen blockieren die B 169 südlich von Riesa. Die Anreise der AfD-Abgeordneten wird in der Nähe von Oschatz blockiert. Eine Demonstration zieht vom Bahnhof Riesa durch die Stadt.

    Mascha Meier, Sprecherin von widersetzen: „Wir füllen Riesas Straßen heute mit Vielfalt, Solidarität und Offenheit und versammeln uns massenhaft vor den Zugängen zum AfD-Parteitag. Die AfD missbraucht die Ängste und Sorgen vieler Menschen und will Menschen deportieren, die an unserer Seite leben und arbeiten. Andere Parteien übernehmen die rechten Positionen der AfD. Wir kämpfen für solidarische Antworten auf die vielfältigen Krisen unserer Zeit. Wir stehen auf den Straßen Riesas zusammen gegen den Faschismus.“

    Die Aktionen zeigen Wirkung: Die Anreise der AfD-Delegierten wurde an mehreren Punkten behindert und ein pünktlicher Beginn des Parteitags scheint ungewiss.

    Maria Schmidt, ebenfalls Sprecherin von widersetzen, ergänzt: „Riesa ist unser Zuhause, natürlich stellen wir uns der AfD in den Weg. Ziviler Ungehorsam ist Ausdruck zivilgesellschaftlichen Engagements, wenn der Staat versagt. Die Parteien reagieren hilflos auf die Politik der AfD. Wir sagen hier und heute solidarisch ‚Stopp‘ und widersetzen uns der rechten Propagandashow.“

    Neben den Aktionen von widersetzen findet ab 9 Uhr eine Kundgebung mit Livemusik vor der WT-Energiesysteme-Arena statt.

    widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis, das Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams gegen den AfD-Bundesparteitag am 11./12. Januar 2025 in Riesa ankündigt. Zu widersetzen gehören lokale Initiativen aus Riesa und Umgebung, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

  • 12.000 Menschen auf Riesas Straßen +++ „Riesa ist kein ruhiges Hinterland für den Faschismus“ +++ AfD-Parteitag kann nicht beginnen

    Über 12.000 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet demonstrieren heute in Riesa. Durch breiten, bunten und entschlossenen Protest an vielen Orten in und außerhalb der Stadt verzögerte sich der Parteitag um 2 Stunden. Seit 10 Uhr findet eine Kundgebung mit Live-Musik auf dem Platz vor der WT-Energiesysteme-Arena statt.

    Maria Schmidt, Pressesprecherin von widersetzen:

    „Massenhafter ziviler Ungehorsam gehört zur Demokratie. Wenn Demokratie nicht auch auf der Straße stattfindet, ist sie leblos und erstarrt. Wir schützen heute das Recht von Menschen, sicher zu leben, ohne Angst vor Deportationen und Angriffen gegen ihr Leben. Wir alle machen deutlich: Riesa ist kein ruhiges Hinterland für den Faschismus.“

    Menschen aus Gewerkschaften, Parteien, Kirchenchören, Antifaagruppen, der Klimagerechtigkeitsbewegung, migrantischen Organisationen und vielen anderen Gruppen sind heute dem Aufruf von widersetzen gefolgt, sich mit ihren Körpern der AfD in den Weg zu stellen. Der Bundesparteitag der AfD hat zur Stunde noch nicht begonnen, da noch nicht annähernd genug Delegierte vor Ort sind.

    Gegen die Protestierenden setzte die Polizei vielerorts Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Tripods, die Zufahrten blockierten, wurden unter hohem Risiko für die Aktivist*innen geräumt. Eine Demonstration auf dem Weg zur Kundgebung wurde von der Polizei gestoppt. Auch dort setzte sie Pfefferspray ein. Sie hielt die Demonstrierenden über mehrere Stunden fest.

    Dazu Jana Henker, Sprecherin für Demonstrationen und Kundgebung: „Dass die Polizei nun so repressiv gegen angemeldete Demonstrationen handelt, ist nicht hinzunehmen. Diese Versammlungen werden stark in der Versammlungsfreiheit eingeschränkt und der Zugang für Demonstrierende wird blockiert. Das ist ganz klar rechtswidrig! Die Polizei hat unsere Versammlungsfreiheit zu schützen. Im gleichen Zug wird Pfefferspray gegen friedliche Aktivist*innen auf dem Weg zur Kundgebung eingesetzt. Wir verurteilen diese restriktiven und unverhältnismäßigen Handlungen gegen Demokrat*innen aufs Schärfste!“

    Trotz des Versuchs der Polizei, die Anreise der Aktivist*innen zu verzögern, zieht Mascha Meier, Pressesprecherin von widersetzen, ein positives Fazit:

    „Uns Menschen aus Riesa, ob groß oder klein, ob seit Generationen oder erst seit kurzem hier, macht es Mut, dass so viele Menschen aus Riesa und dem gesamten Bundesgebiet sich hier und heute dem AfD-Bundesparteitag und dem Hass dieser rechtsextremen Partei widersetzen. Uns macht stark, dass wir die Straßen heute mit Vielfalt, Solidarität und Offenheit füllen! Für mich ist Riesa heute die schönste Stadt der Welt!“

    widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis, das Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams gegen den AfD-Bundesparteitag am 11./12. Januar 2025 in Riesa ankündigt. Zu widersetzen gehören lokale Initiativen aus Riesa und Umgebung, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.