Aktionsbündnis widersetzen reagiert auf aktuelle Correctiv-Recherche +++ „AfD ist der parlamentarische Arm militanter Nazis“ +++

Aufruf zu massenhaften Protesten gegen den AfD-Parteitag am 11.01. in Riesa

Auf die aktuelle Correctiv-Recherche über das Treffen zweier AfD-Abgeordneter mit Neonazis in der Schweiz reagiert das Protestbündnis widersetzen mit einem Aufruf zu massenhaften Protesten gegen die Partei. Am 11. Januar wollen Tausende Menschen gegen den AfD-Parteitag im sächsischen Riesa protestieren und dabei auch zivilen Ungehorsam leisten.

„Die AfD ist eine faschistische Partei und der parlamentarische Arm der militanten Nazi-Szene. Die Correctiv-Recherche belegt: AfD-Abgeordnete paktieren mit militanten Neonazis. Sie versprechen den Mitgliedern gewalttätiger, verbotener Gruppierungen, ihnen Jobs und politischen Einfluss zu verschaffen. Das demokratische Mäntelchen der AfD ist so löcherig, dass überall das alte Nazi-Braun sichtbar wird,“ erklärt widersetzen-Sprecherin Maria Schmidt.

Sprecherin Mascha Meier ergänzt:

„Ich kann es nicht ertragen, dass es ein bundesweites Zusammenkommen dieser gefährlichen Partei in meiner Heimatregion geben soll. Die sächsische Polizei darf nicht eingesetzt werden, um dieses als Parteitag getarnte Treffen von Rechtsextremen durchzusetzen. Wenn die Politik versagt, uns vor dem Faschismus zu beschützen, dann ist ziviler Ungehorsam unser Recht und unsere Pflicht. Wir werden uns mit Tausenden in Riesa versammeln und den Parteitag der AfD mit unseren Körpern blockieren.”

widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis, das Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams gegen den AfD-Bundesparteitag am 11. und 12. Januar in Riesa ankündigt. Zu widersetzen gehören lokale Initiativen aus Riesa und Umgebung, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

Weitere Infos, wie z.B. Aufruf und Aktionskonsens hier: https://widersetzen.com/

Autor: Presse

  • Aktionsbündnis widersetzen reagiert auf aktuelle Correctiv-Recherche +++ „AfD ist der parlamentarische Arm militanter Nazis“ +++

    Aktionsbündnis widersetzen reagiert auf aktuelle Correctiv-Recherche +++ „AfD ist der parlamentarische Arm militanter Nazis“ +++

    Aufruf zu massenhaften Protesten gegen den AfD-Parteitag am 11.01. in Riesa

    Auf die aktuelle Correctiv-Recherche über das Treffen zweier AfD-Abgeordneter mit Neonazis in der Schweiz reagiert das Protestbündnis widersetzen mit einem Aufruf zu massenhaften Protesten gegen die Partei. Am 11. Januar wollen Tausende Menschen gegen den AfD-Parteitag im sächsischen Riesa protestieren und dabei auch zivilen Ungehorsam leisten.

    „Die AfD ist eine faschistische Partei und der parlamentarische Arm der militanten Nazi-Szene. Die Correctiv-Recherche belegt: AfD-Abgeordnete paktieren mit militanten Neonazis. Sie versprechen den Mitgliedern gewalttätiger, verbotener Gruppierungen, ihnen Jobs und politischen Einfluss zu verschaffen. Das demokratische Mäntelchen der AfD ist so löcherig, dass überall das alte Nazi-Braun sichtbar wird,“ erklärt widersetzen-Sprecherin Maria Schmidt.

    Sprecherin Mascha Meier ergänzt:

    „Ich kann es nicht ertragen, dass es ein bundesweites Zusammenkommen dieser gefährlichen Partei in meiner Heimatregion geben soll. Die sächsische Polizei darf nicht eingesetzt werden, um dieses als Parteitag getarnte Treffen von Rechtsextremen durchzusetzen. Wenn die Politik versagt, uns vor dem Faschismus zu beschützen, dann ist ziviler Ungehorsam unser Recht und unsere Pflicht. Wir werden uns mit Tausenden in Riesa versammeln und den Parteitag der AfD mit unseren Körpern blockieren.”

    widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis, das Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams gegen den AfD-Bundesparteitag am 11. und 12. Januar in Riesa ankündigt. Zu widersetzen gehören lokale Initiativen aus Riesa und Umgebung, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

    Weitere Infos, wie z.B. Aufruf und Aktionskonsens hier: https://widersetzen.com/

  • widersetzen kündigt Aktionen gegen AfD-Parteitag an +++ Ziviler Ungehorsam ist notwendig und gerechtfertigt +++

    widersetzen kündigt Aktionen gegen AfD-Parteitag an +++ Ziviler Ungehorsam ist notwendig und gerechtfertigt +++

    Am 11. Januar 2025 werden sich tausende Menschen aus Riesa und dem ganzen Bundesgebiet mit massenhaften Aktionen des Zivilen Ungehorsams dem AfD-Bundesparteitag entgegenstellen. Aus mehr als 30 Städten werden Busse nach Riesa fahren. Die Aktionen sollen dort ab 6:30 Uhr morgens beginnen.

    „Die AfD ist in Riesa nicht willkommen. Ihre Propagandashow für Hass und Hetze muss ausfallen. Wir werden uns mit Tausenden Menschen vor den Zugängen zum AfD-Parteitag versammeln und nicht freiwillig Platz machen. Gemeinsam werden wir das andere Sachsen zeigen: Bunt, vielfältig, solidarisch und entschlossen,“ erklärt widersetzen-Sprecherin Mascha Meier, die selbst aus Riesa kommt.

    „Ziviler Ungehorsam gegen die AfD ist notwendig und gerechtfertigt. Die AfD steht für Ausgrenzung, Spaltung und Sozialabbau. Diese faschistische Partei ist eine Bedrohung für uns alle, die nicht so aussehen oder nicht so leben, wie es den Rechten gefällt. Es ist erschreckend, dass andere Parteien die Parolen und die Konzepte der AfD kopieren. Deshalb müssen wir selbst den Rechtsruck aufhalten,“ ergänzt Maria Schmidt, ebenfalls Sprecherin von widersetzen.

    In der Reaktion der AfD auf den Anschlag in Magdeburg sieht das Aktionsbündnis widersetzen einen weiteren Beleg für die Gefährlichkeit der Partei. „Ohne jedes Zögern benutzt die AfD die Opfer des Anschlags, um Hass zu verbreiten und die Menschen in Magdeburg gegeneinander aufzuhetzen. Das ist nicht nur unanständig, sondern brandgefährlich und muss gestoppt werden,“ sagt Mascha Meier zu den aktuellen Ereignissen.

    Für den 6. Januar 2025 wird widersetzen zu einer Pressekonferenz nach Leipzig einladen. Weitere Informationen folgen. widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis, das Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams gegen den AfD-Bundesparteitag am 11./12. Januar 2025 in Riesa ankündigt. Zu widersetzen gehören lokale Initiativen aus Riesa und Umgebung, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

  • Bündnis kündigt Protest gegen AfD-Parteitag in Riesa an +++ Mehr als 1200 Menschen bei Planungstreffen

    Bündnis kündigt Protest gegen AfD-Parteitag in Riesa an +++ Mehr als 1200 Menschen bei Planungstreffen +++ Konzert, Demo und ziviler Ungehorsam am 11.01.2025

    Das Bündnis “widersetzen” kündigt vielfältigen Protest gegen den Bundesparteitag der AfD an. Am 11. und 12. Januar 2025 will sich die Partei im sächsischen Riesa für die Bundestagswahl aufstellen. Mit einer Demonstration, einem Konzert und friedlichen Sitzblockaden wollen Tausende Aktivist*innen aus dem ganzen Bundesgebiet gegen den Bundesparteitag protestieren. Bei einem Online-Planungstreffen kamen gestern Abend bereits mehr als 1200 Menschen zusammen.

    “Ein Jahr nachdem ihre Pläne für Massendeportationen aus Deutschland bekannt geworden sind, trifft sich die AfD in Riesa mit einem Ziel: Sie will diese Pläne in die Tat umsetzen. Aber Millionen Menschen deportieren: Das gab es schon einmal in der deutschen Geschichte. Wir sagen: Nie wieder!”, erklärt Alassa Mfouapon, Sprecher von widersetzen.

    “Nach den Massendemonstrationen und Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen die faschistischen Pläne der AfD zieht sich die Partei für ihr Bundestreffen in die Kleinstadt Riesa zurück. Aber das wird unseren Protest nicht aufhalten! Wir werden uns vor der Bundestagswahl überall der Hetze, dem Rassismus und den Deportationsplänen der AfD widersetzen und unsere Räume der Demokratie und Vielfalt verteidigen. Am 11. Januar fahren wir aus dem ganzen Bundesgebiet mit Tausenden Menschen nach Riesa“, so Mfouapon.

    Bus-Anreisen und Mobilisierungs-Veranstaltungen sind bundesweit geplant. In rund 20 Universitätsstädten haben sich Studierende unter dem Motto “Studis gegen rechts” zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen die AfD aktiv zu werden. Auch in Betrieben, Nachbarschaftgruppen und quer durch die Breite der Zivilgesellschaft wird für den Protest nach Riesa mobilisiert.

    Den Link zum Stream des Online-Planungstreffens können Sie hier nachträglich anschauen: https://www.youtube.com/live/oFiZ-7exZ8U

  • Bilanz zu unverhältnismäßiger Gewalt mit vielen Verletzungen durch Polizeieinsatz am Protesttag 29.06.

    Nachdem am Wochenende über 70.000 Menschen erfolgreich mit bunten Protesten und Konzerten ein Zeichen gegen die menschenfeindliche Politik der AfD gesetzt haben, kommt es nun vielfach zu Berichten von Verletzungen durch Polizeihandlungen. Innerhalb eines Tages sind auf den öffentlichen Aufruf des ‚Aktionsbündnis widersetzen’ über 80 detaillierte Berichte über erfahrene oder beobachtete Gewaltausübung und daraus folgende Verletzungen eingegangen, Tendenz steigend. Das Bündnis bemüht sich um eine gute Betreuung der Betroffenen, die sich für die entgegengebrachte Solidarität bedanken. Aktuell werden diese Berichte zusammengetragen und dokumentiert, um das Ausmaß der Gewalt und eventuelle Rechtsbrüche erfassen zu können. Auch Rechtsanwält*innen haben eine Stellungnahme geschrieben (im Anhang und auf der Website widersetzen.com zu finden).

    Nachdem zahlreiche Medienberichte sich um Ausschreitungen durch Demonstrierende und die zahlreichen verletzten Polizist*innen drehen, kritisiert das Bündnis widersetzen:
    Wieder einmal behandeln Medien Polizeiaussagen als unabhängige Quelle für ihre Berichterstattung. Ohne Beweise erbringen zu müssen, werden friedliche Demokrat*innen dämonisiert und brutales Vorgehen von Polizist*innen legitimiert. Wo sind denn die krassen Bilder der Ausschreitungen durch Demonstrierende und brennende Mülltonnen? Die gab es nicht! Statt sich an uns als Feindbild abzuarbeiten, sollte sich lieber mit den Auswirkungen der rechten Stimmungsmache auseinandergesetzt werden wie dem erneuten Angriff auf behinderte Menschen in Gevelsberg”, so Jule Liebig, Pressesprecherin des Bündnis widersetzen. 

    Die jüngsten ableistischen Vorfälle in Mönchengladbach und Gevelsberg sind dramatisch. Bei den Protesten am Wochenende wurde versucht, soweit es ging, Barrieren abzubauen, doch Sönke, ein Mensch, der mit Schwerbehinderung beim Protest dabei war, weist darauf hin: „Nach unseren Informationen wurde polizeilich veranlasst, sämtliche Aufzüge und Rolltreppen im Hauptbahnhof zu sperren. Sollte damit Menschen mit Behinderung die Teilnahme an den Protesten wie so oft maximal erschwert werden? Behinderte Menschen haben für die AfD keinen Platz in der Gesellschaft, deshalb ist dieser Protest so wichtig! Teile der Polizei machen auch bei Protesten oft keinen Halt behinderten Menschen oder es wird ihnen abgesprochen, für sich selbst Entscheidungen zu treffen.”

    Während Teile der AfD in den sozialen Medien das schockierende Verhalten von Stefan Hrdy feiern, der gezielt eine Gruppe Demonstrierender bespuckt hatte und an anderer Stelle einer Person ins Bein biss, stellt Katharina Schwabedissen von widersetzen klar: “Es kann nicht sein, dass unzählige Menschen an diesem Tag mit Verletzungen sowie physischen und psychischen Beschwerden zu kämpfen haben, während die polizeilichen Berichte ein Bild der aufgebrachten Gewaltexzesse inszenieren und vom eigentlichen Inhalt abgelenkt wird: Wir widersetzen uns der menschenfeindlichen Politik der AfD und dem Aufstreben der Rechtsextremen in Europa und verbünden uns über gesellschaftliche Grenzen hinweg. Wir kennen unsere Geschichte und wollen weder ein weiteres Frankreich noch ein weiteres 1933!”

    Aus den bisher erfassten Berichten gehen Verletzungen wie Arm, Nasen- und Jochbeinbrüche, starke Augenreizungen, Atemnot und Bewusstlosigkeit hervor. Menschen beschreiben einen Einsatz von zum Teil behandschuhten Faustschlägen sowie Tritten, Pfefferspray, Schmerzgriffen oder Schlagstöcken, wobei die Handlungen teilweise gezielt auf Kopf, Hals, Brustkorb, Leber und Niere ausgeführt wurden. Hinzu kommen etliche Berichte von Prellungen, Stauchungen, Hautreizungen, beschädigten Zähnen und Platzwunden. Zu den Menschen, die Berichte gesendet haben, zählen neben Gewerkschafter*innen (ver.di Fachbereich B Hamburg, Erklärung im Anhang und auf der Website ) auch Menschen mit Migrationshintergrund, Minderjährige, Menschen mit Behinderung sowie Menschen höheren Alters. 

    Die Fassungslosigkeit gegenüber dem Einsatz der Einsatzkräfte am Samstag teilt auch Anja Rautenberg, Gewerkschafterin, die aus Hamburg angereist war, um mit zu demonstrieren: “Ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben Angst auf einer Demonstration und bin zutiefst erschrocken über die einseitige öffentliche Darstellung. Während wir unsere demokratische

    Pflicht ernst genommen und uns den Faschisten friedlich widersetzt haben, hat die Polizei unverhältnismäßig harte Gewalt ausgeübt. Das können wir so nicht hinnehmen.”

    Auch Philipp Türmer, Juso-Bundesvorsitzender, selbst an dem Tag in Essen, kritisiert: „Sich dem Hass und der Hetze der AfD zu widersetzen, ist eine Bürger*innenpflicht. Deshalb haben am Wochenende in Essen mehr als 70.000 Menschen bei zahlreichen bunten Protestaktionen ein klares Zeichen gegen diese faschistische Partei gesetzt. Wir Jusos verurteilen die unverhältnismäßige Gewalt von Teilen der Polizei gegenüber Demonstrant*innen, die wir am Samstagvormittag selbst miterlebt haben. Das reflexartige Verteidigen der Polizei und Beschuldigen von linken Demonstrant*innen durch Innenpolitiker*innen ist vollkommen unangebracht. Herbert Reul muss diese Vorfälle ordentlich aufklären.“

    Auch Svenja Appuhn, Bundessprecherin der Grünen Jugend und am Samstag vor Ort in Essen, fügt hinzu: „Am Samstag haben sich zahlreiche Menschen nach Essen begeben, um sich der faschistischen AfD zu widersetzen. Ich weiß von Schüler*innen, Pflegekräften, Studierenden und Rentner*innen, die sich in Essen friedlich dieser rechtsextremen Partei in den Weg gesetzt haben. Einer Partei, die unsere Demokratie verachtet, unseren Sozialstaat aushöhlen und im großen Stil Menschen aus Deutschland deportieren möchte. Dass dabei etwa Demoteilnehmende schon kurz nach dem Ausstieg aus dem Bus mit Pfefferspray angegriffen wurden und sich nun die  Berichte von Polizeigewalt häufen, ist nicht hinnehmbar. Es kann nicht sein, dass Menschen, die sich einer menschenfeindlichen Partei friedlich und mit Mitteln des zivilen Ungehorsam widersetzen, Angst um die körperliche Unversehrtheit haben müssen

    Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke – als parlamentarische Beobachterin in Essen: “Viele tausend Menschen haben sich am vergangenen Wochenende in Essen der AfD friedlich in den Weg gestellt. Wenn wir Rechtsaußen die Stirn bieten wollen, dann reichen Sonntagsreden nicht aus. Essen ist aufgestanden gegen Rassismus und rechte Hetze. Diese Menschen sind das Schutzschild für die Demokratie. Ihnen und ihrem Engagement gilt unser Dank.”

    Eine Vielzahl an zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und Gruppen, die selbst Zeug*innen der Gewalt vor Ort geworden sind, fordern neben dem Bündnis widersetzen die kritische Aufarbeitung der polizeilichen Maßnahmen durch das Innenministerium.

    ( Ihr fordert das auch? Schreibt uns auf: presse@widersetzen.com

    Hamburger Bündnis gegen Rechts

    Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen (VVN-BDA)

    Komitee für Grundrechte und Demokratie

    Aufstehen gegen Rassismus

    Linksjugend [’solid‘]

    Omas gegen Rechts Hamburg

    Sönke, ein Mensch, der mit Schwerbehinderung beim Protest dabei war

    Omas gegen Rechts, Gruppe Köln

    Kathrin Vogler, Landessprecherin Die Linke NRW

    Tim Sültenfuß, MdBB und Teil der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft

    Ronja Schultheis, Aktiventreffen Die Linke Essen

    Attac Deutschland 

    Kiara Welsch, Bundesschatzmeisterin der Linksjugend [’solid]

    Bewegungslinke NRW

    Bochumer Initiative Polizeibeobachtung (BIP)

    Ver.di Jugend Niedersachsen-Bremen

    Die Linke, Kreisverband Essen

    Berit Ehmke, ver.di Gewerkschaftssekretärin Hamburg 

    Moritz Riedacher, TIERSCHUTZPARTEI Stuttgart

    (weitere Organisationen und Einzelpersonen, werden laufend ergänzt)

    Bereits öffentliche Videos und Berichte zu Gewalt:
    eine Person am Boden wird am Kopf gezogen
    https://www.instagram.com/reel/C8zXBn8szlh/?igsh=bGxwc2JnaDlxd2Y2

    Bericht der Omas gegen Rechts, Gruppe Köln von der Gewalt aus dem Kessel an der Norbertstraße/Theodor-Althoff Straße: https://x.com/KolnOmas/status/1807529453234639010?t=5uaLGI5Kcy4rGyf46Ptr4A&s=19

    Bericht eines*r Demonstrant*in ebenfalls aus dem Kessel an der Norberstraße/Theodor-Althoff Straße: https://x.com/amselzwitschern/status/1807143982268338583?s=46

    eine Situation sichtbar ab 9:10min https://www.youtube.com/watch?v=6P_dtpJD5B8zu Beginn dieses Video: https://www.instagram.com/reel/C841rFosLDe/?igsh=ejFvcWduMm5tYTVo

    Schlag mit Schlagstock auf am Boden sitzende Demonstrant*innen.
    https://www.instagram.com/reel/C8y20h7uguw/?igsh=MTJydmY2aTV5cmswNg== 

  • Blockaden behindern AfD-Parteitag in Essen +++ Zehntausende Menschen wollen sich der AfD widersetzen +++ “Wir fluten die Zufahrtswege mit Solidarität”

    Zehntausende Menschen aus dem Ruhrgebiet und dem ganzen Land sind heute in Essen auf der Straße, um sich den ungehorsamen Aktionen von “widersetzen” anzuschließen. Beschäftigte und Gewerkschafter*innen, Studierende, Parteien und Familien haben sich heute Morgen um 6 Uhr an verschiedenen Orten in der Stadt getroffen und ziehen von dort aus Richtung Grugahalle. Dort will die AfD um 10 Uhr ihren Parteitag beginnen.

    Vom Camp gegen Rassismus ist in den frühen Morgenstunden ein Demozug von fast 2000 Menschen Richtung Grugahalle gestartet. Mehrere Hundert Menschen haben sich am Gewerkschaftspunkt Uniklinikum, am Flachsmarkt und zahlreichen weiteren angemeldeten Kundgebungen versammelt.

    Erste Straßenblockaden gibt es an der Joseph-Lenne / Ecke Eduard-Lucas Str. und an der Gruga- / Ecke Lürmannstr.

    Dazu erklärt Alassa Mfouapon, Sprecher des Freundeskreises Flüchtlingssolidarität und von widersetzen:

    “Wir fluten heute die Zufahrtswege zur Grugahalle mit unserer Solidarität – und hindern so die AfD-Delegierten an der Anreise. Die AfD versucht, uns durch rassistische Hetze auseinander zu treiben und uns ins Zeitalters des Faschismus zurückzutreiben. Wir kämpfen für solidarische Antworten auf die Krisen unserer Zeit, gegen die Rechtsentwicklung der Regierungsparteien und der CDU. Wir zeigen heute, wie Solidarität geht: Kolleg*innen, Nachbar*innen, Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte, mit und ohne Behinderung stehen Schulter an Schulter gegen den Faschismus.”

    “Unsere friedlichen Aktionen des zivilen Ungehorsams sind der Gegenentwurf zur AfD: bunt, vielfältig und solidarisch. Die AfD will den Sozialstaat aushöhlen und unsere Demokratie zerstören. Dagegen widersetzen wir uns. Wir sind die Gesellschaft der Vielen und wir zeigen heute: Essen und das ganze Ruhrgebiet steht geschlossen gegen die AfD”, ergänzt Katharina Schwabedissen, Gewerkschaftssekretärin von Verdi in Essen und Sprecherin von widersetzen.

    Der faschistische Kern rund um Björn Höcke will den Parteitag nutzen, um seine Macht in der AfD weiter auszubauen – auch im Hinblick auf die anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland. Um 10 Uhr startet unter dem Motto Gemeinsam Laut eine angemeldete Demo vom Essener Hauptbahnhof Richtung Grugahalle.

    Aktuelle Infos zum Aktionsgeschehen erhalten Pressevertreter*innen auf Twitter @Widersetzen24 und über die Presse-Koordinationsnummer: 01639323715

    Foto-Material von den Protesten finden Sie hier: https://www.flickr.com/people/200952032@N04

  • 60.000 in Essen gegen die AfD +++ “Mehr Menschen hier auf der Straße als die AfD Mitglieder hat” +++ Parteitag in der Grugahalle startet verspätet

    60.000 Menschen aus über 50 Städten protestieren heute in Essen gegen den Bundesparteitag der AfD. Durch Sitzblockaden und Kundgebungen von tausenden Menschen an zehn verschiedenen Orten in der Stadt verzögerte sich der Beginn des Parteitags um rund eine halbe Stunde. Bei Beginn um 10:30 Uhr fehlten immer noch rund 100 Delegierte in der Grugahalle.

    Insgesamt stellen sich 60.000 Menschen in Essen gegen den AfD-Parteitag. 

    Bei einer Demonstration des Bündnisses Gemeinsam Laut ziehen aktuell mehr als 40.000 Menschen Richtung Grugahalle. Gestern hatten bereits 10.000 Menschen bei einem Rave gegen die AfD demonstriert. 7000 Menschen beteiligten sich heute ab 6 Uhr an Kundgebungen und friedlichen Sitzblockaden unter dem Motto “widersetzen”. Weitere Tausende werden zu einer Kundgebung ab 14 Uhr direkt vor dem Tagungsort der Partei erwartet, an der sich auch die Stadt Essen beteiligt.

    „Am Wochenende demonstrieren mehr Menschen lautstark gegen die AfD, als die Partei Mitglieder hat! Die AfD ist hier ganz klar nicht willkommen. Gemeinsam stehen wir für eine weltoffene und demokratische Gesellschaft“, so Linda Kastrup, Sprecherin von Gemeinsam Laut.

    Unter dem Motto “widersetzen” hatten sich Studierende, Familien, Beschäftigte aus Krankenhäusern, Nahverkehrsunternehmen und viele mehr mit ihren Körpern der AfD in den Weg gestellt und so die Anreise zur Grugahalle verzögert. Die Polizei setzte Pfefferspray und Schlagstöcke gegen die Demonstrierende ein, es gab mehrere Festnahmen.

    Dazu erklärt Alassa Mfouapon vom Freundeskreises Flüchtlingssolidarität und Sprecher von widersetzen:
    “Wenn die AfD es wagt, ihren Parteitag mitten ins Ruhrgebiet zu legen, dann machen wir den Faschisten klar: Sie sind hier nicht willkommen! Die AfD will die Zeit der Nazi-Diktatur zurückbringen, sie will Millionen Menschen deportieren und ruft zu Gewalt gegen Minderheiten und politische Gegner auf. Demokratische Parteien übernehmen aktuell leider viel zu oft die rassistischen Forderungen der AfD. Wir zeigen heute: Das ist nicht im Sinne der deutschen Gesellschaft! Die Mehrheit in diesem Land ist gegen Faschismus.”

    Foto-Material von Gemeinsam Laut finden Sie hier: https://drive.google.com/drive/folders/1M3Q7ddFqa6AZjebzEujpJGjyr_–Ewaj

    Fotos von den Widersetzen-Protesten gibt es hier: https://www.flickr.com/people/200952032@N04

  • Aktionstag gegen AfD-Parteitag erfolgreich beendet +++ Kritik an unverhältnismäßiger Polizeigewalt +++ Bilanz-Pressekonferenz morgen, Sonntag, 10:30 Uhr

    Das Bündnis widersetzen erklärt die Aktionen gegen den AfD-Parteitag in Essen heute für erfolgreich beendet. Zufrieden sind die Bündnisse mit den bunten, vielfältigen und solidarischen Aktionen. 7.000 Menschen hatten am Morgen mit Aktionen des zivilen Ungehorsams die Straßen rund um die Grugahalle geflutet und die Anreise der AfD-Delegierten erheblich gestört. Der Parteitag begann erst mit einer halben Stunden Verspätung.

    Entsetzt reagiert das Bündnis widersetzen auf Medienberichte über Angriffe von AfD-Delegierten auf friedliche Demonstrierende. Wie in Medienberichten bereits zu lesen ist, ist der AfD-Politiker Stefan Hrdy aus dem Auto gestiegen und ist auf Demonstrierende zugegangen und hat sie angespuckt. Eine Ankündigung auf Strafanzeige durch die Polizei habe er bestätigt. In einer weiteren Situation habe er einer Person ins Bein gebissen.

    Kritik übt das Bündnis auch am Vorgehen der Polizei. Diese habe das “Camp gegen Rassismus” an den Stadtrand verbannt, Demonstrierende schikaniert und auf unser Grundrecht auf Versammlungsfreiheit mit Pfefferspray und Schlagstöcken reagiert. Es gab Verletzte unter den Demonstrierenden.

    Anbei finden Sie die Erklärung vom ver.di Fachbereich B Hamburg zu den Übergriffen der Polizei auf Kolleg*innen und weitere Demonstrant*innen am heutigen Vormittag.

    Die Pressekonferenz kann hier nachgeschaut werden: Gemeinsame Pressekonferenz der Aktionsbündnisse Gemeinsam Laut und widersetzen – YouTube

  • Aktionsbündnis widersetzen will AfD-Parteitag verhindern +++ “Unsere Solidarität gegen Höckes Hetze” +++ Einladung zur Berichterstattung und Kennenlernen der Sprecher*innen am Freitag, 28.6.

    Mittwoch, 26. Juni

    Ein Bündnis aus Gewerkschaften, feministischen Gruppen, Menschen mit Migrationsgeschichte und der Klimabewegung will den Parteitag der AfD am kommenden Wochenende verhindern. Tausende Menschen wollen sich dafür am frühen Samstagmorgen rund um die Grugahalle in Essen der Anreise der AfD-Delegierten in den Weg stellen. Mit bunten und friedlichen Aktionen des zivilen Ungehorsams werden sich Tausende der rechtsextremen AfD widersetzen.

    Dazu erklärt Alassa Mfouapon, Sprecher von widersetzen: “Die faschistische Gefahr, die von der AfD ausgeht, ist real. Wir werden das Ruhrgebiet mit seinen über 200 Jahren Migrationsgeschichte nicht Björn Höcke und den anderen Wegbereitern des Faschismus dieser Partei überlassen. Wir stellen unsere Solidarität gegen Höckes Hetze. Dafür greifen wir auch zum historisch bewährten Mittel des zivilen Ungehorsams. Wir werden dabei ruhig und besonnen handeln. Wir blockieren mit unseren Körpern, wir widersetzen uns dem Rassismus der AfD mit unseren Herzen und unseren Köpfen.”

    An den Aktionen könnten sich alle beteiligen. Menschen aus dem Ruhrgebiet und aus dem ganzen Bundesgebiet seien nach Essen eingeladen, sagt Katharina Schwabedissen, Gewerkschaftssekretärin bei Verdi und Sprecherin von widersetzen: “Ob Erzieherin, Krankenpfleger, Kassiererin oder Müllmann: Alle, die unter den tagtäglichen sozialen Ungerechtigkeiten leiden, sind eingeladen, sich mit uns zu widersetzen. Die AfD will uns spalten und gegeneinander ausspielen. Sie will uns einreden, wir könnten die Probleme von Inflation und Niedriglöhnen durch Hass und rechte Hetze lösen. Dabei braucht es Investitionen in öffentliche Infrastruktur, faire Mieten und gute Löhne für alle. Dafür gehen wir am Wochenende gemeinsam auf die Straße. Von uns geht dabei keine Gewalt und keine Eskalation aus. Wir sind solidarisch und fürsorglich miteinander.”

    Pressevertreter*innen sind herzlich eingeladen, Aktivst*innen von #widersetzen in die Aktion zu begleiten. Sprecher*innen aus den verschiedenen Spektren des breiten Bündnisses stehen gerne für Interviews bereit: von Klima- und feministische Gruppen ebenso wie Gewerkschafter*innen, Anwohner*innen uvm. Bei Interesse melden Sie sich vorab über den Pressekontakt per Mail oder telefonisch.

    Schon am Freitag, 28. Juni sind Treffen mit Sprecher*innen u.a. für die Klimagerechtigkeitsbewegung und aus der interventionistischen Linken zwischen 11:00-13:00 Uhr möglich. Treffpunkt dafür ist das “Camp gegen Rassismus”, voraussichtlich im Löwental in Essen-Werden, für einen genaueren Treffpunkt melden sie sich gern vorab bei uns. Trotz der aktuellen Unsicherheit rund um das “Camp gegen Rassismus”, wird es in allen Fällen einen zentralen Anlaufpunkt und ein Camp in Essen geben, so die Organisation. Bei Bedarf sind aber auch Interviews in zentralerer Lage in Essen möglich. Kontaktieren Sie uns auch dafür gerne.

  • Einladung Bilanz-Pressekonferenz am Sonntag, 30.06. um 10:30 Uhr

    Heute starten die Aktionen und Demonstrationen von Gemeinsam Laut und Widersetzen gegen den AfD-Bundesparteitag. Gemeinsam Laut und Widersetzen laden am Sonntag, dem 30.06., zur gemeinsamen Pressekonferenz ein, um gemeinsam ein Fazit zu den vorangegangenen Protesten ziehen.

    Das Aktionsbündnis Gemeinsam Laut startet das Wochenende heute Abend ab 19 Uhr mit einer Rave-Demo ab dem Essener Hauptbahnhof. Am Samstag läuft die Hauptdemonstration ab 10 Uhr am Hauptbahnhof los. Abgeschlossen wird das Wochenende mit einer Mahnwache vor der Grugahalle ab 9 Uhr.

    Die Pressekoordination sowie die Sprecher*innen von Gemeinsam Laut werden am Freitag vorne am Demonstrationszug zu finden sein. Am Samstag wird der Anlaufpunkt vor Demonstration am Gemeinsam Laut Lautsprecherwagen sein, während der Demonstration am Fronttransparent und im Nachgang vor dem Backstage am P2 sowie vor der Bühne auf der Alfredstraße. Zusätzlich ist die Pressekoordination jederzeit telefonisch erreichbar.

    Beim Bündnis Widersetzen starten die Aktionen am Samstag ab 6 Uhr früh an verschiedenen Orten in der Stadt.

    Sprecher*innen von Widersetzen sind Samstag ab 6 Uhr am Hauptbahnhof, am Uniklinikum und an weiteren Orten in der Stadt anzutreffen. Mehr Infos gibt es telefonisch auf Anfrage.

    Zum Abschluss des Aktionswochenendes wollen die Beteiligten gemeinsam Bilanz ziehen.

    Die Pressekonferenz kann hier nachgeschaut werden.

  • Tausende wollen gegen AfD-Parteitag demonstrieren +++ Gemeinsam Laut und Widersetzen stellen Protest-Pläne vor

    Essen, 24.06.2024

    Die Bündnisse “Gemeinsam Laut” und “Widersetzen” haben heute ihre Pläne für das anstehende Demonstrations-Wochenende gegen den AfD-Bundesparteitag vorgestellt. Dieser findet vom 28. bis 30. Juni in der Essener Grugahalle statt. Während Gemeinsam Laut mit großen Demonstrationen am Freitag und Samstag die Straßen rund um die Essener Grugahalle füllt, wird sich das Bündnis widersetzen dem Parteitag auch mit zivilem Ungehorsam in den Weg stellen.

    “Wir werden einen Handschlag sehen: Zwischen lokalen Antifagruppen bis zur Kirche, zwischen Parteien und Zivilgesellschaft, von Schüler*innen bis zur Oma gegen Rechts stehen wir Schulter an Schulter gegen den faschistischen und immer stärker werdenden Kern der AfD.” so Linda Kastrup, Sprecherin von Gemeinsam Laut.

    Gemeinsam Laut startet am Freitag um 19.00 Uhr mit der Rave Demo “Bass gegen Hass”, die am Essener HBF startet. Am nächsten Tag sind vielfältige Demonstrationen und Aktionen geplant, die für alle zugänglich sind. Ab 06.00 Uhr wird es kreative Aktionen des des zivilen Ungehorsams von widersetzen geben, die die Anreise der AfD zur Grugahalle zu verhindern versuchen wird. Um 10.00 Uhr startet die Großdemonstration “Gesicht zeigen: Gegen Hass und Hetze” und läuft von Essen HBF/Freiheit bis zur Grugahalle. Dort erwartet die Teilnehmenden ein vielfältiges Programm mit unterschiedlichen Redner*innen, einen Markt der Möglichkeiten und Konzerte.

    Dazu erklärt Alassa Mfouapon, Sprecher von Widersetzen:
    “Die AfD ist die Partei der Superreichen, der Spionageskandale und der Beziehungen in die rechtsextreme militante Szene. Wir gucken nicht zu wie die AfD unser aller Zuhause und die deutsche Politik und Behörden immer weiter nach rechts verschiebt. Die Ampelparteien und die CDU schütten seit Monaten Öl in das Feuer der Faschisten, indem sie ihre rechten Erzählungen wiederholen. Die AfD bricht mit dem Menschenrecht auf Asyl, auf Inklusion, auf eine intakte Umwelt und mit der Freiheit zu lieben, wen wir wollen, und befeuert Angriffe auf uns alle. Wir können und werden diese Angst durch den Rechtsruck der AfD nicht mehr aushalten – deshalb widersetzen wir uns.”

    Im Anschluss an das Aktions-Wochenende wird es am Sonntag, dem 30.06 um 10.30 Uhr eine erneute gemeinsame Pressekonferenz von Gemeinsam Laut und Widersetzen geben. Diese findet im Katakombentheater in Essen statt. Eine Online-Teilnahme ist möglich. Bitte melden Sie sich hierzu bis Sonntag den 30.06.2024, 08.00 Uhr bei hallo@gemeinsamlaut.de an.