Das Landesverwaltungsamt Thüringens hat für die Stadt Erfurt weitreichende Versammlungsverbote verhängt, um Blockaden des am Wochenende stattfindenden AfD-Bundesparteitags zu verhindern.
Das Aktionsbündnis widersetzen kündigt an, sich nicht daran zu halten.

„Das Demoverbot wird fallen. Entweder, weil es vor Gericht scheitert, oder weil sich keiner daran hält. Dem AFD-Parteitag widersetzen wir uns auf der Straße. Das kann auch kein Verbot stoppen.“ so Suraj Mailitafi von widersetzen.

„Die AfD will uns unsere demokratischen Rechte nehmen. Das Landesverwaltungsamt tut es. Das ist eine politische Entscheidung, die der AfD den Weg freimachen soll. Am Samstag verteidigen wir unser Grundrecht auf Versammlungsfreiheit, indem wir es ausüben: Wir sehen uns in der Verbotszone. Jetzt erst Recht!“ fügt Noa Sander von widersetzen hinzu.

Die Versammlungsverbote gelten von Freitag, 03.07.2026, 18:00 Uhr bis Sonntag, 05.07.2026, 22:00 Uhr für insgesamt 43 Straßenkilometer. Konkrete Streckenabschnitte und den gesamten Wortlaut finden Sie in der untenstehenden der Allgemeinverfügung.

widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Aktionsbündnis mit Lokalgruppen in über 80 Städten. Zuletzt hatte das Bündnis 2025 die Gründung der AfD-Parteijugend und den Bundesparteitag in Riesa mit jeweils 15.000 Menschen blockiert.

Weitere Informationen:

Die Allgemeinverfügung ist auf der Website des Landesverwaltungsamts verfügbar: landesverwaltungsamt.thueringen.de/

Oder direkt als PDF: landesverwaltungsamt.thueringen.de/fileadmin/TLVwA/Bauwesen_und_Raumordnung/Baurecht_Wohnrecht/Allgemeinverfuegung_Versammlungsverbot_EF_AfD_Parteitag.pdf

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Kontakt:

widersetzen Presse-Hotline: 0163 8491409

presse@widersetzen.com
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Autor: Presse

  • +++ AfD-Parteitag: Demoverbotszone beschlossen +++ widersetzen hält an Blockade fest ++

    Das Landesverwaltungsamt Thüringens hat für die Stadt Erfurt weitreichende Versammlungsverbote verhängt, um Blockaden des am Wochenende stattfindenden AfD-Bundesparteitags zu verhindern.
    Das Aktionsbündnis widersetzen kündigt an, sich nicht daran zu halten.

    „Das Demoverbot wird fallen. Entweder, weil es vor Gericht scheitert, oder weil sich keiner daran hält. Dem AFD-Parteitag widersetzen wir uns auf der Straße. Das kann auch kein Verbot stoppen.“ so Suraj Mailitafi von widersetzen.

    „Die AfD will uns unsere demokratischen Rechte nehmen. Das Landesverwaltungsamt tut es. Das ist eine politische Entscheidung, die der AfD den Weg freimachen soll. Am Samstag verteidigen wir unser Grundrecht auf Versammlungsfreiheit, indem wir es ausüben: Wir sehen uns in der Verbotszone. Jetzt erst Recht!“ fügt Noa Sander von widersetzen hinzu.

    Die Versammlungsverbote gelten von Freitag, 03.07.2026, 18:00 Uhr bis Sonntag, 05.07.2026, 22:00 Uhr für insgesamt 43 Straßenkilometer. Konkrete Streckenabschnitte und den gesamten Wortlaut finden Sie in der untenstehenden der Allgemeinverfügung.

    widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Aktionsbündnis mit Lokalgruppen in über 80 Städten. Zuletzt hatte das Bündnis 2025 die Gründung der AfD-Parteijugend und den Bundesparteitag in Riesa mit jeweils 15.000 Menschen blockiert.

    Weitere Informationen:

    Die Allgemeinverfügung ist auf der Website des Landesverwaltungsamts verfügbar: landesverwaltungsamt.thueringen.de/

    Oder direkt als PDF: landesverwaltungsamt.thueringen.de/fileadmin/TLVwA/Bauwesen_und_Raumordnung/Baurecht_Wohnrecht/Allgemeinverfuegung_Versammlungsverbot_EF_AfD_Parteitag.pdf

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  • +++ Widersetzen veröffentlicht Strategie +++ „So blockieren wir den AfD-Parteitag!“ +++

    Das Aktionsbündnis widersetzen hat seine Blockadetaktik veröffentlicht. Seit Monaten mobilisiert das Bündnis in Erfurt und bundesweit, um den AfD-Bundesparteitag am ersten Juliwochende mit Aktionen des massenhaften Ungehorsams zu verhindern.

    “Wir werden faktisch unräumbar!” sagt Suraj Mailitafi von widersetzen.

    “Wir haben an tausenden Erfurter Haustüren geklingelt und alle eingeladen, mit uns am Samstagmorgen sämtliche Zufahrtswege zur Messe zu blockieren. Zusätzlich reisen hunderte Busse aus ganz Deutschland an. Den letzten Parteitag haben wir mit 15.000 Menschen blockiert. Das war im Winter – jetzt haben wir bestes Wetter und im zentral gelegenen Erfurt die besten Bedingungen. Diesmal werden wir mehr. Wir setzen auf so viel Masse, dass die Polizei uns nicht mehr räumen kann. Dieser Parteitag wird nicht einfach stattfinden!”, erklärt Suraj Mailitafi weiter.

    widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Aktionsbündnis mit Lokalgruppen in über 80 Städten. Zuletzt hatte das Bündnis 2025 die Gründung der AfD-Parteijugend und den Bundesparteitag in Riesa mit jeweils 15.000 Menschen blockiert.

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  • +++ AfD-Parteitag +++ Widersetzen ruft Polizei zu Gewaltverzicht auf +++

    Das Aktionsbündnis widersetzen fordert die Polizei zum Gewaltverzicht auf. Damit reagiert es auf Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD), der am Freitag vor Blockadeaktionen gewarnt hat. Das Bündnis mobilisiert bundesweit dafür, sämtliche Zufahrtsstraßen um den AfD-Bundesparteitag am ersten Juliwochenende zu blockieren.

    “Wir fordern die Polizei zum Gewaltverzicht auf!”, so Suraj Mailitafi von widersetzen.

    „Wir haben in unserem Aktionskonsens festgelegt, dass von uns keine Eskalation ausgehen wird. Auf eine entsprechende Selbstberpflichtung der Polizei warten wir bislang vergeblich.“, so Suraj Mailitafi weiter.

    Zuletzt blockierte widersetzen die Gründung der AfD-Jugend in Gießen und den Bundesparteitag in Riesa mit jeweils über 15.000 Teilnehmenden. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Polizeihunde, Pferde, Pfefferspray und Schlagstöcken ein. Dadurch wurden zahlreiche Aktivist*innen verletzt.

    widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Aktionsbündnis mit Lokalgruppen in über 80 Städten. Seit Wochen klingelt widersetzen an den Haustüren tausender Erfurter*innen, um sie zu den Blockaden einzuladen.

    Weitere Informationen:

    Den widersetzen-Aktionskonsens finden Sie hier: widersetzen.com/about/#aktionskonsens

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  • +++ Widersetzen reagiert auf Kritik +++ „Nicht Blockaden nutzen der AfD, sondern wenn man ihre Themen übernimmt!“+++

    Anlässlich der Äußerung von Thüringens Innenminister Georg Maier, dass Blockaden gegen den AfD-Bundesparteitag nur der AfD nutzen würden, erklärt die Sprecherin von Widersetzen Erfurt Lola Mehring: „Was der AfD wirklich nutzt, sind nicht entschlossene Gegenproteste. Es sind soziale Unsicherheit, Kürzungen im Sozialstaat und die Übernahme von AfD-Themen durch die regierenden Parteien. Dafür sind nicht wir Protestierenden verantwortlich. Im Gegenteil: Wir zeigen, dass es eine solidarische Mehrheit gibt, der es  nicht egal ist, wenn sich Faschisten in unserer Stadt zum Parteitag treffen. Wer die AfD verhindern will, blockiert mit uns den Bundesparteitag.“ 

    Der AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke hatte in einer Sondersitzung des Thüringer Landtags bürgerkriegsähnliche Zustände für den 4. Juli herbeigeredet. Widersetzen-Pressesprecher Georg Becker stellt dem gegenüber klar: „Mit Gewalt müssen wir rechnen, wenn die AfD die Macht übernimmt. Sie will Millionen von Menschen abschieben, Kinder mit Behinderung aus den Schulklassen drängen, Antifaschist*innen mit höchster Priorität verfolgen. Dagegen widersetzen wir uns in Erfurt. Von uns geht am 4. Juli keine Eskalation aus“.

    In Vorbereitung auf die Proteste am 4. Juli führt die Widersetzen Ortsgruppe Erfurt seit April Haustürgespräche in der Stadt. Bislang hat die Gruppe bereits an mehr als 13.000 Türen geklingelt und über 3.000 Gespräche  geführt. In der nächsten Woche werden jeden Tag etwa 70 Aktivist*innen an die Haustüren gehen und Menschen in der Innenstadt ansprechen. Zu einer Stadtversammlung kamen mehr als 800 Menschen zusammen. Sie haben sich dazu verabredet, den Bundesparteitag der AfD in Erfurt zu verhindern. Ein heute erschienenes Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte kommt zu dem Schluss, die AfD sei eine verfassungswidrige Partei.

  • +++Heidi Reichinnek: „Wir widersetzen uns“+++Antifa-Triktotübergabe mit Bundestagsabgeordneten+++Gemeinsame Pressekonferenz mit der Linken+++

    Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz bekräftigen Heidi Reichinnek und widersetzen-Pressesprecher Suraj Mailitafi die Wichtigkeit von zivilem Ungehorsam als Form des Protestes gegen den AFD-Parteitag am 4. Juli in Erfurt. In Anschluss an den Pressetermin überreichte Mailitafi noch die symbolischen Warnwesten sowie widersetzen-Trikots an Reichinekk und Linke-Politiker:innen.

    „Am 03. und 04. Juli 1926 hat die NSDAP in der damaligen thüringischenn Landeshauptstadt Weimar ihren Parteitag abgehalten. Am 04. Juli hält die AFD in der jetzigen thüringischen Landeshauptstadt Erfurt ihren Parteitag ab. Die AFD versucht gar nicht mehr zu verstecken, in welcher Tradition sie steht.“, führt Reichinnek aus. 

    Und die Vorsitzende weiter: „Wir werden es nicht zulassen, dass diese Partei unser Land in die dunkelsten Zeiten zurückführt. Wir sagen ganz klar: Wir widersetzen uns.“

    Auf eine Nachfrage hin, bekräftigte Reichnik außerdem die Präsenz ihrer Partei bei den Blockade-Aktionen: „Natürlich werden Abgeordnete von uns dabei sein!“

    widersetzen-Pressesprecher Suraj Mailitafi betont: „Wenn wir am 04. Juli mit Zehntausende die Zufahrtswege zu den Messehallen blockieren, dann mit Zehntausenden guten Gründen dafür, Antifaschist*in zu sein.“

    „Auf die Vielfalt, die die AfD mit aller Kraft bekämpfen möchte, sind wir stolz, denn sie zeichnet unser breites Bündnis aus: Wir sind Gewerkschafter*innen, Parteijugenden, Hochschulgruppen, Auszubildende, Schüler*innen. Wir sind queer, wir sind anti-rassistisch, wir sind laut. Und ich kann Ihnen Versprechen: Wir sind viele. Wir sind widersetzen.“, schließt er sein Statement ab.

    Link Pressekonferenz:🔴LIVE 13:45 Uhr | Heidi Reichinnek und Sören Pellmann im Pressestatement – YouTube

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  • +++ Zivilgesellschaft und Wissenschaftler:innen stärken Aktionsbündnis widersetzen den Rücken +++ Fridays For Future, SPD-Jugend, Omas Gegen Rechts, Campact u.v.m. unterzeichnen Erklärung +++ Breite Solidarität für Proteste gegen AFD-Parteitag +++

    Wenige Tage vor dem AfD-Bundesparteitag in Erfurt erhält das Bündnis „widersetzen“ breite Unterstützung aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Mit zwei veröffentlichten Solidaritätserklärungen machen Verbände, Initiativen und Nichtregierungsorganisationen sowie knapp 300 Wissenschaftler*innen deutlich: Ziviler Ungehorsam gegen den AfD-Parteitag ist notwendig, legitim und ein wichtiger Beitrag zur Verteidigung demokratischer Grundwerte.
    Luna Ali von Sea-Watch betont: “Der Kampf gegen die Festung Europa und der Kampf gegen den Faschismus gehören untrennbar zusammen. Deshalb unterstützen wir von Herzen die Proteste von widersetzen!”
    Bereits vergangene Woche wurde eine Erklärung aus der Wissenschaft veröffentlicht. Die Unterzeichnenden aus diversen Fachgebieten und dem ganzen Bundesgebiet warnen vor der drohenden Normalisierung einer Partei, deren politische Agenda demokratische Institutionen, Wissenschaftsfreiheit und gesellschaftliche Vielfalt angreife.
    Professor und Sozialwissenschaftler Robin Celikates meint: “Zur Verantwortung von Wissenschaft und Universität als kritischen Instanzen gehört es, dem autoritären und faschistischen Projekt entschieden entgegenzutreten: schon aus Eigeninteresse, weil sie sofort ins Fadenkreuz geraten.”
    Und seine Kollegin, die Philosophin Prof. Dr. Rahel Jaeggi, ergänzt: “Was wir heute erleben, ist eine autoritär-faschistische Mobilisierung der Gesellschaft. Dagegen hilft nur emanzipative Gegenmobilisierung. Deshalb erklären wir uns solidarisch mit den Protesten gegen den AfD-Parteitag, mit dem Aktionsbündnis “widersetzen” und den anderen vielfältigen Initiativen des zivilgesellschaftlichen Widerstands.”
    Noa Sander vom Bündnis widersetzen fasst zusammen: „Diese große Unterstützung macht Mut und gibt Hoffnung, für eine solidarische Gesellschaft einzustehen. Mit dieser Solidarität im Rücken werden wir alle gemeinsam am 04.07. den AfD-Parteitag blockieren.“

    Den genauen Wortlaut der Solidaritätserklärungen und eine Liste aller Unterzeichnenden hier: https://widersetzen.com/soli; die Erklärung aus der Wissenschaft unter: https://wissenschaft-gegen-faschismus.de/index.php/solidaritaetserklaerung/
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  • Presseeinladung Stadtversammlung Erfurt

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    am Dienstag, den 16. Juni, lädt Widersetzen Erfurt um 18 Uhr zu einer Stadtversammlung in den Kommarum Kulturbahnhof ein. Ziel der Stadtversammlung ist, dass sich die Teilnehmenden verabreden, sich am 4. Juli dem AfD-Bundesparteitag in Erfurt in den Weg zu stellen. Widersetzen Erfurt wird hier den Plan für den Protest-Tag und Möglichkeiten zur Beteiligung vorstellen. Gemeinsam soll schließlich mit Handabdrücken aller Teilnehmenden ein großes Fronttransparent für den Protest gestaltet werden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit sich bei Essen, Getränken und Musik zu vernetzen. 

    „Die AfD hat sich unsere Stadt als Ort für ihren Bundesparteitag ausgesucht. Doch da haben sie sich mit den Falschen angelegt. Denn wir sind viele und wir handeln entschlossen gegen Faschismus. Bei der Stadtversammlung stellen wir uns gemeinsam den Wecker auf 5 Uhr, um uns am 4. Juli dem AfD-Bundesparteitag entgegenzustellen“, betont Michel Schlichtenberger, Sprecher von Widersetzen Erfurt. 

    Bei der Veranstaltung werden verschiedene Menschen aus der Erfurter Stadtgesellschaft zu Wort kommen. Zane, Industriemechanik-Auszubildender von den Azubis gegen Rechts, wird über seine persönlichen Erfahrungen mit Diskriminierung sprechen: „Witze über jüdische Menschen und die systematische Diffamierung von Minderheiten sind in meiner Lehrwerkstatt an der Tagesordnung. Es ging sogar so weit, dass einer der Kollegen zu mir meinte, man solle mich ins KZ sperren, wo ich elendig verrecken solle. Bei Widersetzen spüre ich, dass ich dem Hass, den auch die AfD verbreitet, nicht alleine gegenüberstehe.“ Als Redner wird auch der Erfurter Menschenrechtsaktivist Adam Alazawe erwartet. „In dem Moment, als die AfD gegründet wurde, stand ich in Syrien auf der Straße und habe für Freiheit protestiert. Ich habe selbst erlebt, wie ein totalitäres Regime Menschen entrechtet und auf Demonstranten schießt. In Deutschland haben sich viele Syrer nun ein Leben aufgebaut. Jetzt nutzt die AfD die gleichen Methoden: Ausgrenzung, Entmenschlichung und demnächst wollen sie uns abschieben! Wir dürfen es nicht zulassen, dass hier in Deutschland ein neues faschistisches System aufgebaut wird. Ich habe beschlossen, zu widersprechen“, so Alazawe. Über die Aktionsform des zivilen Ungehorsam wird bei der Stadtversammlung Verena Kyselka von ihren Erfahrungen aus der Besetzung der Stasi-Bezirksverwaltung im Dezember 1989 berichten: „Ziviler Ungehorsam gehört zur demokratischen Stadtgeschichte von Erfurt und er wirkt. Das haben wir im Dezember 1989 bewiesen: Einige mutige Frauen haben mit der Besetzung der Stasi-Bezirksverwaltung begonnen, hunderte Erfurter*innen schlossen sich an. Gemeinsam haben wir verhindert, dass die Stasi ihre Unterlagen vernichtet.“

    Widersetzen Erfurt klingelt aktuell an Tausenden Haustüren in Erfurt und lädt Bürger*innen zur Stadtversammlung ein. Einer Einladung zum Auftakttreffen Ende April waren bereits mehr als 400 Erfurter*innen gefolgt. Widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Aktionsbündnis. Mit massenhaften, zivilen Ungehorsam protestiert das Bündnis gegen Faschismus und rechte Politik.​​​​​​​

    Sie haben während der Stadtversammlung die Möglichkeit für Bild- und Tonaufnahmen. Wir stehen Ihnen für Interviews zur Verfügung. Für Rückfragen und Kontakt erreichen Sie uns unter: 0163 5258467 / erfurt@widersetzen.com

    Mit freundlichen Grüßen,

    Michel Schlichtenberger

  • +++ Katja Riemann und Heidi Reichinnek stellen sich hinter Aktionsbündnis widersetzen +++ Zahlreiche Künstler*innen und Promis teil von Kampagnenfilm „Make it Count“ +++ Ziviler Ungehorsam gegen Faschismus ist notwendig und gerechtfertigt +++

    12.05.2026
    Anlässlich der Blockadeaktionen zur Verhinderung des Bundesparteitags der Alternative für Deutschland am 4. Juli in Erfurt, versammeln sich im diese Woche erschienenen Kampagnenvideo „Make it Count“ zahlreiche prominente und aufstrebende Künstlerinnen hinter dem Aktionsbündnis widersetzen. Zu den Beteiligten zählen unter anderem die Linken-Politikerin Heidi Reichinnek, die Musikjournalistin Matilda Jelitto, Musikerinnen wie Baran Kok, Faravaz und Vavunettha, die Autorin Olivia Wenzel, die Frankfurter Rapperin OG LU, die Breakdancerin Jilou sowie Influencer*innen wie Gynäkollege und frmdkrpr. Gemeinsam werben sie für entschlossenen gesellschaftlichen Widerstand gegen den Rechtsruck. Auch das Musikmagazin Diffus berichtete.

    Katja Riemann, als Stimme des Videoclips, fordert uns alle auf sich zu positionieren:
    „Warum gehst du weiter, wenn alle stehen bleiben? Warum widersprichst du, wenn so viele schweigen? Alles steht auf dem Spiel: Parolen werden lauter, aus Worten wird Gewalt, Grenzen verschieben sich. Wir mischen uns ein, wir kämpfen, es liegt an uns den Unterschied zu machen. Was machst du?“

    100 Jahre nach dem NSDAP-Parteitag in Weimar findet der AfD-Parteitag am 04.-05. Juli in Erfurt statt – das Datum: kein Zufall. Spätestens seit der sogenannten Geheimplan-Affäre zeigt sich, dass die AfD bereit ist, ihre autoritären und menschenfeindlichen Vorstellungen umzusetzen. Dagegen mobilisiert das Aktionsbündnis mit Zehntausenden Menschen aus Erfurt, Thüringen und dem gesamten Bundesgebiet zu Blockadeaktionen.

    Sprecher*in Noa Sander von widersetzen sagt:
    „Die AFD ist eine im Kern faschistische Partei, die außer Hass und Spaltung nichts anzubieten hat. Höcke und Co an der Macht bedeutet Zustände wie in den USA unter Trump: Aushebelung demokratischer Verfahren und ICE-Terror in den Städten. Die Bundesregierung ist nicht einmal bereit ein Verbotsverfahren zu prüfen. Für uns ist deshalb klar: Wir müssen selbst aktiv werden um die AfD zu stoppen: Auf den Straßen von Erfurt. Zu Zehntausenden.“

    widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Aktionsbündnis, das sich mit massenhaftem zivilen Ungehorsam entschlossen gegen Faschismus und rechte Politik stellt. In Essen, Riesa & zuletzt Gießen hat widersetzen mit tausenden Teilnehmenden die die größten antifaschistischen Blockaden in der Geschichte der Bundesrepublik organisiert. Zu widersetzen gehören über 80 Lokalgruppen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

    Videoclip:

    Bericht Diffus:

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  • “Die Zurückstufung ist lächerlich und zeigt: Der Staat wird uns nicht schützen.”

    BERLIN. Das Verwaltungsgericht Köln hat die AfD vorläufig zum rechtsextremen Verdachtsfall zurückgestuft. Die Debatte kommentiert Suraj Mailitafi, Sprecher vom Aktionsbündnis widersetzen:

    “Der Gerichtsentscheid ändert nichts daran, dass die AfD eine rechtsextreme Partei ist. Selbst die Richter*innen sagen das, können es nur nicht belegen. Hier sieht man die Lücken in unserem Rechtssystem, die von diesen Faschisten genutzt werden. Die Zurückstufung ist lächerlich und zeigt: Der Staat wird uns nicht schützen.“

    widersetzen wird den Bundespaarteitag der AfD am 4. und 5. Juli 2026 in Erfurt blockieren.

    „Es ist kein Zufall, dass die AfD den nächsten Bundesparteitag am 04.07.26 in Erfurt abhält, genau 100 Jahre nach dem NSDAP Reichsparteitag. Wir müssen den Kampf gegen den Faschismus selbst in die Hand nehmen und das in Erfurt und an jedem anderen Ort,” sagt Suraj Mailitafi zur Begründung.

    Seit Juni 2024 ruft das Aktionsbündnis widersetzen zu Großaktionen gegen AfD-Veranstaltungen auf. Mit über 15.000 Teilnehmenden wurde zuletzt die Gründung der AfD-Jugend im November 2025 in Gießen mit Blockaden stark verzögert. Zahlreiche Delegierte der AfD kamen nie in den Hessenhallen an. Die Aktionen waren damit die größten antifaschistischen Blockaden in der Geschichte der Bundesrepublik.
    Zu widersetzen gehören über 80 Lokalgruppen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.
     
    Kontakt:
    Suraj Mailitafi
    Bündnissprecher Aktionsbündnis „widersetzen“
    Telefon: 0176-59660411
    E-Mail: presse@widersetzen.com
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  • „Union und SPD müssen sich entscheiden“ +++ Bundestag diskutiert über widersetzen

    BERLIN/GIEßEN. Der Bundestag hat gestern in einer aktuellen Stunde über die Gründung der AfD-Jugend in Gießen diskutiert. Die Debatte kommentiert Laura Wolf vom Aktionsbündnis widersetzen:

    “Friedrich Merz hat wieder als Bundeskanzler versagt. Seine Regierung hat Zehntausende mutige Menschen beleidigt, die sich der rechtsextremistischen AfD-Jugend trotz Demoverboten, Wasserwerfern und Schlagstöcken in den Weg gestellt haben. Seit diesem Wochenende gibt es eine neue Generation Antifaschismus, die am eigenen Körper erfahren hat, dass sie sich im Kampf gegen den Faschismus auf den Staat nicht verlassen kann. Denn die Bundesregierung setzt die Forderungen der AfD um. Unter Merz’ Führung verhandelt die Regierung mit den Taliban über Abschiebungen, missachtet die Klimaziele und nimmt den Leuten beim Bürgergeld das Existenzminimum. Union und SPD müssen sich entscheiden: Wollen sie Steigbügelhalter für den Faschismus sein oder endlich das AfD-Verbot prüfen lassen?”

    Am Wochenende hatte das Aktionsbündnis widersetzen mit über 15.000 Teilnehmenden die Gründungsveranstaltung der AfD-Jugend mit Blockaden stark verzögert. Zahlreiche Delegierte der AfD kamen nie in den Hessenhallen an. Die Aktionen waren damit die größten antifaschistischen Blockaden in der Geschichte der Bundesrepublik. widersetzen will 2026 den Parteitag der AfD am 4. und 5. Juli in Erfurt blockieren. Zu widersetzen gehören über 80 Lokalgruppen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.