BERLIN. Das Verwaltungsgericht Köln hat die AfD vorläufig zum rechtsextremen Verdachtsfall zurückgestuft. Die Debatte kommentiert Suraj Mailitafi, Sprecher vom Aktionsbündnis widersetzen:

“Der Gerichtsentscheid ändert nichts daran, dass die AfD eine rechtsextreme Partei ist. Selbst die Richter*innen sagen das, können es nur nicht belegen. Hier sieht man die Lücken in unserem Rechtssystem, die von diesen Faschisten genutzt werden. Die Zurückstufung ist lächerlich und zeigt: Der Staat wird uns nicht schützen.“

widersetzen wird den Bundespaarteitag der AfD am 4. und 5. Juli 2026 in Erfurt blockieren.

„Es ist kein Zufall, dass die AfD den nächsten Bundesparteitag am 04.07.26 in Erfurt abhält, genau 100 Jahre nach dem NSDAP Reichsparteitag. Wir müssen den Kampf gegen den Faschismus selbst in die Hand nehmen und das in Erfurt und an jedem anderen Ort,” sagt Suraj Mailitafi zur Begründung.

Seit Juni 2024 ruft das Aktionsbündnis widersetzen zu Großaktionen gegen AfD-Veranstaltungen auf. Mit über 15.000 Teilnehmenden wurde zuletzt die Gründung der AfD-Jugend im November 2025 in Gießen mit Blockaden stark verzögert. Zahlreiche Delegierte der AfD kamen nie in den Hessenhallen an. Die Aktionen waren damit die größten antifaschistischen Blockaden in der Geschichte der Bundesrepublik.
Zu widersetzen gehören über 80 Lokalgruppen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.
 
Kontakt:
Suraj Mailitafi
Bündnissprecher Aktionsbündnis „widersetzen“
Telefon: 0176-59660411
E-Mail: presse@widersetzen.com
Website: https://widersetzen.com

Autor: Presse

  • “Die Zurückstufung ist lächerlich und zeigt: Der Staat wird uns nicht schützen.”

    BERLIN. Das Verwaltungsgericht Köln hat die AfD vorläufig zum rechtsextremen Verdachtsfall zurückgestuft. Die Debatte kommentiert Suraj Mailitafi, Sprecher vom Aktionsbündnis widersetzen:

    “Der Gerichtsentscheid ändert nichts daran, dass die AfD eine rechtsextreme Partei ist. Selbst die Richter*innen sagen das, können es nur nicht belegen. Hier sieht man die Lücken in unserem Rechtssystem, die von diesen Faschisten genutzt werden. Die Zurückstufung ist lächerlich und zeigt: Der Staat wird uns nicht schützen.“

    widersetzen wird den Bundespaarteitag der AfD am 4. und 5. Juli 2026 in Erfurt blockieren.

    „Es ist kein Zufall, dass die AfD den nächsten Bundesparteitag am 04.07.26 in Erfurt abhält, genau 100 Jahre nach dem NSDAP Reichsparteitag. Wir müssen den Kampf gegen den Faschismus selbst in die Hand nehmen und das in Erfurt und an jedem anderen Ort,” sagt Suraj Mailitafi zur Begründung.

    Seit Juni 2024 ruft das Aktionsbündnis widersetzen zu Großaktionen gegen AfD-Veranstaltungen auf. Mit über 15.000 Teilnehmenden wurde zuletzt die Gründung der AfD-Jugend im November 2025 in Gießen mit Blockaden stark verzögert. Zahlreiche Delegierte der AfD kamen nie in den Hessenhallen an. Die Aktionen waren damit die größten antifaschistischen Blockaden in der Geschichte der Bundesrepublik.
    Zu widersetzen gehören über 80 Lokalgruppen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.
     
    Kontakt:
    Suraj Mailitafi
    Bündnissprecher Aktionsbündnis „widersetzen“
    Telefon: 0176-59660411
    E-Mail: presse@widersetzen.com
    Website: https://widersetzen.com

  • „Union und SPD müssen sich entscheiden“ +++ Bundestag diskutiert über widersetzen

    BERLIN/GIEßEN. Der Bundestag hat gestern in einer aktuellen Stunde über die Gründung der AfD-Jugend in Gießen diskutiert. Die Debatte kommentiert Laura Wolf vom Aktionsbündnis widersetzen:

    “Friedrich Merz hat wieder als Bundeskanzler versagt. Seine Regierung hat Zehntausende mutige Menschen beleidigt, die sich der rechtsextremistischen AfD-Jugend trotz Demoverboten, Wasserwerfern und Schlagstöcken in den Weg gestellt haben. Seit diesem Wochenende gibt es eine neue Generation Antifaschismus, die am eigenen Körper erfahren hat, dass sie sich im Kampf gegen den Faschismus auf den Staat nicht verlassen kann. Denn die Bundesregierung setzt die Forderungen der AfD um. Unter Merz’ Führung verhandelt die Regierung mit den Taliban über Abschiebungen, missachtet die Klimaziele und nimmt den Leuten beim Bürgergeld das Existenzminimum. Union und SPD müssen sich entscheiden: Wollen sie Steigbügelhalter für den Faschismus sein oder endlich das AfD-Verbot prüfen lassen?”

    Am Wochenende hatte das Aktionsbündnis widersetzen mit über 15.000 Teilnehmenden die Gründungsveranstaltung der AfD-Jugend mit Blockaden stark verzögert. Zahlreiche Delegierte der AfD kamen nie in den Hessenhallen an. Die Aktionen waren damit die größten antifaschistischen Blockaden in der Geschichte der Bundesrepublik. widersetzen will 2026 den Parteitag der AfD am 4. und 5. Juli in Erfurt blockieren. Zu widersetzen gehören über 80 Lokalgruppen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

  • Bundestag diskutiert widersetzen Aktionen gegen AfD-Jugend +++ Größte antifaschistische Blockadeaktion mit über 15.000 Menschen schlägt Wellen +++ Ziviler Ungehorsam ist die Antwort auf politisches Versagen der Politik

    BERLIN/GIEßEN Über die Gründung der AfD-Jugend in Gießen diskutiert heute der Bundestag. Die AfD-Fraktion hatte die Debatte für die Aktuelle Stunde angemeldet.

    Direkt an den Bundestag richtet sich Suraj Mailitafi, Sprecher des Aktionsbündnis widersetzen:
    “Ihr könnt euch aufregen und Antifaschismus beschimpfen. Aber es ist euer politisches Versagen, das unsere Aktionen notwendig macht. Die AfD gehört verboten. Sie hat kein Recht auf Kongresse und Parteitage. Gegenüber dem Faschismus gibt es keine Neutralität. Ihr schaut nicht mal nur tatenlos zu, ihr verteidigt die Faschisten noch, indem ihr unsere Aktionen kriminalisiert und behindert. Um damit noch zu rechtfertigen, dass ihr die Politik der AfD, die Grenzschließungen, Abschiebung in den Krieg und die Verachtung von Geflüchteten längst selbst übernommen habt.“

    Das Bündnis widersetzen hat am 29.11. die größten antifaschistischen Blockaden in der Geschichte der Bundesrepublik organisiert. Über 15.000 Menschen beteiligten sich an den Aktionen zivilen Ungehorsams. Die Aktivist*innen haben trotz Diffamierung aus dem CDU geführten Innenministerium und massivem Polizeiaufgebot erfolgreich der faschistischen AfD-Jugend den Weg versperrt.

    Noa Sander vom Aktionsbündnis widersetzen dazu: “Die Antwort auf das Versagen der Politik ist ziviler Ungehorsam. Die Botschaft vom letzten Wochenende ist klar. Wir sind viele und wir werden immer mehr, die sich den Faschist*innen in den Weg stellen! Eine Neugründung der AfD-Jugend war nur möglich, weil die Stadt Gießen und die Polizei sich entschieden haben, sie mit allen Mitteln möglich zu machen. Der Mut, die Kraft und die Solidarität mit der Tausende sich dem Faschismus widersetzten, ist was vom Wochenende in Erinnerung bleiben wird.“

    widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Aktionsbündnis, das Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams organisiert. In Essen, Riesa & zuletzt Gießen hat widersetzen mit tausenden Teilnehmenden die die größten antifaschistischen Blockaden in der Geschichte der Bundesrepublik organisiert. Zu widersetzen gehören über 80 Lokalgruppen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

  • widersetzen zieht Bilanz des Wochenendes +++ „Wir nehmen den Mut mit in unseren Alltag“ +++ Bündnis will AfD-Parteitag 2026 in Erfurt blockieren

    Gießen. Das Bündnis widersetzen hat nach den erfolgreichen Blockaden der Gründungsveranstaltung der AfD-Jugend auf einer Pressekonferenz eine Bilanz des Wochenendes gezogen. Die Sprecher*innen des Bündnisses betonten, dass Antifaschismus tagtäglich auf verschiedene Weise stattfinde und der Widerstand in Gießen dieser Arbeit Aufschwung gebe. Darüber hinaus kündigten sie weiteren Widerstand gegen die AfD an: widersetzen will den Parteitag der AfD am 4. und 5. Juli 2026 in Erfurt blockieren. Ein Fachanwalt für Strafrecht kritisierte den gestrigen Polizei-Einsatz scharf.

    Laura Wolf, Bündnissprecherin von Widersetzen:
    „Wir sehen: Überall, wo die AfD ist, stellen sich Menschen ihnen in den Weg. Wir haben die letzten zwei Parteitage stundenlang verzögert und gestern auch die Gründung der rechtsextremen Jugend-Organisation. Wir werden jedes Mal mehr und die Blockaden werden jedes Mal länger. Die AfD hat ihren nächsten Parteitag im Juli 2026 in Erfurt bereits angekündigt. Wir versprechen ihnen: Wir kommen. Mit noch mehr Menschen, die sich widersetzen. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Wir können nicht warten, bis die AfD verboten ist. Bis dahin bleibt das AfD-Verbot Handarbeit.“

    Suraj Mailitafi Bündnissprecher von Widersetzen:
    „Wir müssen uns immer wieder vergegenwärtigen, dass wir nur durch entschlossenen zivilen Ungehorsam das erkämpft haben, was für uns heute selbstverständlich ist. Etwa das Frauenwahlrecht, das Ende der Sklaverei, Arbeitsrechte. Diese Entschlossenheit für Veränderung durch uns, normale Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, habe ich gestern gespürt. So viele Menschen nehmen nun Hoffnung und Mut in ihren Alltag. Denn Antifaschismus und der Kampf für Menschenrechte finden tagtäglich statt: im Betrieb, in der Schule, auf der Straße.“

    Dr. Jannik Rienhoff, Fachanwalt für Strafrecht:
    „Die Polizei hat offenbar Personen den Zugang zu ihren Anwält*innen verweigert und sie nicht telefonieren lassen. Wir Anwält*innen durften nicht zu ihnen, wurden teilweise über ihren Verbleib angelogen und stattdessen aus der Wache geworfen. Zudem kam es zu massiver Polizeigewalt, beispielsweise an der Autobahn, die offensichtlich rechtswidrig war. Selbst einzelne Straftaten rechtfertigen keinen solchen Polizeieinsatz. Bei der Menge an Protestierenden waren das weniger Fälle als bei jeder Kirmes.“

  • +++ Riesiger Erfolg für das Bündnis widersetzen in Gießen +++ Über 50.000 Menschen kommen zur größten antifaschistischen Mobilisierung in der Geschichte der Bundesrepublik +++ Bündnis schockiert von heftiger Polizeigewalt +++

    Gießen. Das Bündnis widersetzen sieht einen riesigen Erfolg seiner Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen die Gründung der AfD-Jugend. 15.000 Menschen nahmen an Blockaden von widersetzen teil und versperrten die Zugänge zum Gründungskongress. Zehntausende weitere Personen demonstrierten in Gießen gegen die AfD. Damit geht der heutige Tag als größte antifaschistische Mobilisierung in die Geschichte der Bundesrepublik ein.

    Die Rechtsextremen mussten ihren Kongress mit 2,5 Stunden Verzögerung in einer halb leeren Halle beginnen. Trotz einer Verbotszone für Demonstrationen in der Gießener Weststadt und trotz massiver Polizeigewalt zeigten die Blockaden Wirkung. Rund 5000 Demonstrierende erreichten sogar die unmittelbare Nähe der AfD-Veranstaltung.

    Suraj Mailitafi, Sprecher von widersetzen: „Was für ein Tag! Mit unserem entschlossenen und freudigen Widerstand heute in Gießen senden wir einen Lichtstrahl der Hoffnung in die Welt. Aber widersetzen ist für uns mehr als die AfD zu blockieren: Antifaschismus ist die Unterstützung von Geflüchteten, die alltägliche Arbeit der Omas gegen Rechts oder wenn wir bei rassistischen Polizeikontrollen eingreifen. Denn wir haben Bock darauf eine bessere Gesellschaft zu bauen, statt auf die Ideenlosigkeit von CDU und SPD und den traurigen Hass der AfD.“

    Das Bündnis zeigt sich erschrocken über das Ausmaß an Polizeigewalt gegen die Protestierenden. Die Beamten verletzten zahlreiche Demonstrierende durch Faustschläge ins Gesicht sowie den massiven Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray. Auch als die Versammlungen sich schon auflösten und der AfD-Kongress bereits begonnen hatte, eskalierte die Polizei die Situation weiter durch brutale Attacken auf Antifaschist*innen. Außerdem setzte die Polizei bei eisigen Temperaturen Wasserwerfer ein.

    „Wir haben heute wieder gesehen: Wir können uns auf den Staat im Kampf gegen den Faschismus nicht verlassen. Die Stadt Gießen hat eine antidemokratische Zone ausgerufen und die Polizisten haben den Faschisten den Weg freigeprügelt. Der rote Teppich wurde der AfD ausgerollt, aber wir haben ihn den Rechtsextremen unter den Füßen weggezogen,“ so Rieka Becker von widersetzen. „Dieser Widerstand kommt aus der Mitte der Gesellschaft. Wir geben unsere Orte nicht den Faschisten. Wir wollen eine offene Gesellschaft, in der für alle gesorgt ist, das Klima geschützt wird und Menschen sich frei entfalten können – egal wo sie geboren sind, wen sie lieben oder wie sie aussehen.“

    Bei den Protesten liefen Beschäftigte des Uniklinikums Gießen/Marburg neben dem Gießener „Migra Space“, Aktiven aus Gewerkschaften, jungen Aktivistinnen und den Omas gegen Rechts. In den Hessenhallen der AfD hingegen war laut Beobachterinnen eine Frauenquote von etwa 5% zu verbuchen und der Protokollführer der neuen Jugend-Organisation der Partei ist 57 Jahre alt. Das Bündnis widersetzen beansprucht daher für sich, im Gegensatz zur AfD die Breite der Gesellschaft abzubilden. Zur Stunde beendet das Bündnis den Tag mit einer Demonstration durch die Stadt Gießen.

    widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Bündnis, das Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams organisiert. Zu widersetzen gehören über 80 Lokalgruppen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

  • Gründungstreffen der AfD-Jugend kann nicht starten +++ „Die Hallen sind leer, die Straßen sind voll!“ +++ Zahlreiche Blockaden behindern Zufahrtswege zur Hessenhalle

    Gießen. Heute um 10 Uhr wollte die AfD mit der Gründung ihrer neue Jugend-Organisation starten. Doch die Veranstaltung kann nicht beginnen, da zu viele Delegierte der Rechtsextremen durch Blockaden des Bündnisses widersetzen aufgehalten werden. Nur etwa 200 AfD-Mitglieder haben bisher die Hessenhallen in Gießen erreicht, erwartet wurden bis zu 1900. Dagegen sind heute in Gießen mehrere zehntausend Menschen auf der Straße, um sich der AfD zu widersetzen. Davon blockieren über 15.000 seit den frühen Morgenstunden erfolgreich alle relevanten Zufahrtswege zum Veranstaltungsort.

    Finn von „Schülis gegen Rechts“ für widersetzen: „Die Hallen sind leer, die Straßen sind voll! Heute wollte die AfD mit ihrem rechtsextremen Vorfeld in den Hessenhallen zusammenkommen, um ihre Jugendorganisation zu gründen. Doch sie werden von einer Zukunftsbewegung aufgehalten: jung und alt gemeinsam, aus allen Teilen der Gesellschaft. In Gießen sind heute migrantische Organisationen, Omas und Schülerinnen, Studierende, Beschäftigte der Uni-Klinik und viele mehr auf der Straße.“

    Die Situation in Gießen ist sehr dynamisch: Die Polizei hat an vielen Stellen gewaltvoll versucht, Menschen am blockieren zu hindern. Trotzdem hat es im Laufe des Vormittags bereits über 20 Blockaden gegeben sowie eine Abseil-Aktion, um eine Zufahrtsstraße unpassierbar zu machen. Zusätzlich zu den Blockaden, Demonstrationen und Kleingruppenaktionen gibt es zahlreiche Kundgebungen mit vielfältigem Programm. Am Nachmittag werden u.a. die Gießener Band Juli und die Chemnitzer Band Kraftklub auftreten.

    widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Bündnis, das Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams organisiert. Zu widersetzen gehören über 80 Lokalgruppen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

  • +++ 16 Blockaden behindern Zufahrtswege zum Gründungstreffen der AfD Jugend +++ Bereits über 15.000 Menschen blockieren, weitere Zehntausende unterwegs +++

    GIEßEN. 15.000 Menschen in 16 Blockaden – und kein Durchkommen: Seit dem frühen Morgen blockiert das Aktionsbündnis widersetzen erfolgreich alle wichtigen Zufahrtswege zu dem Veranstaltungsort des Gründungstreffens der AfD-Jugend. Zehntausende Menschen ziehen zudem in zwei große Demonstrationen vom Bahnhof Gießen und aus Heuchelheim zu den Hessenhallen.

    Es stehen insgesamt 16 Blockadepunkte, außerdem seilen sich Personen über dem Gießener Ring bei Wettenberg ab. Große Blockaden stehen auf dem Gießener Ring bei Wettenberg, Gießen West, sowie bei Kleinlinden auf der B49.

    Suraj Mailitafi, Sprecher von widersetzen: „Die AfD und ihre Jugendorganisation sind eine reale Bedrohung für uns alle. Wir lassen nicht zu, dass sich in den Hessenhallen die nächste Generation gewaltbereiter Faschisten organisiert. In diesen Minuten stellen sich ihnen zehntausende Menschen aus Gießen und ganz Deutschland in den Weg. Im Kampf gegen Faschismus können wir uns nicht auf den Staat verlassen. Diese Gründung darf nicht stattfinden!”

    Laura Wolf von widersetzen ergänzt: „Kaputtgesparte Krankenhäuser, Klimakrise, die Wehrpflicht: Die AfD hat der Jugend nichts zu bieten, was unsere tatsächlichen Probleme lösen würde. Wir brauchen keine faschistischen Jugendorganisationen, wir brauchen bezahlbare Wohnungen und eine Welt, in der alle Menschen ein Zuhause und alle eine Zukunft haben.”

    Die Teilnehmenden sind aus über 200 Bussen aus dem ganzen Bundesgebiet angereist: Darunter Gewerkschafter*innen, Studierende und Auszubildende, migrantische Gruppen, lokale NGOs bis zu den Omas gegen Rechts.

    widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Aktionsbündnis, das Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams organisiert. Zu widersetzen gehören über 80 Lokalgruppen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

  • Streit um Versammlungsverbot – Protest gegen AfD-Jugend 

    Zum geplanten Gründungskongress einer neuen AfD-Jugend am letzten Novemberwochenende wird bundesweit zu Großprotesten mobilisiert. Die Versammlungsbehörde der Stadt Gießen hat den Protestorganisationen nun mitgeteilt, dass alle Versammlungen westlich der Lahn untersagt werden.

    Das Aktionsbündnis widersetzen kritisiert scharf das Vorgehen der Polizei und der Stadt Gießen: Gegendemonstrationen haben ein Recht, in Hör- und Sichtweite zu einer anderen Versammlung stattzufinden.

    „Die Stadt Gießen muss sich entscheiden: Ist sie für Demokratie und Weltoffenheit – oder rollt sie dem Faschismus den roten Teppich aus. Beides zusammen geht nicht. Aber wir lassen uns nicht aufhalten: Wir werden uns der Gründung der AfD-Jugend widersetzen.”, so Suraj Mailitafi vom Aktionsbündnis widersetzen.

    Betroffen sind unter anderen die angemeldeten Versammlungen des DGB Gießen, der Partei DIE LINKE, von Attac und des anarchistischen Camps. Sie erwägen, dagegen vor Gericht zu ziehen.

    widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Aktionsbündnis mit Lokalgruppen in über 80 Städten. Das Bündnis plant, die Zufahrtstraßen um die Gießener Hessenhallen mit tausenden Menschen zu blockieren, um die Gründungsveranstaltung der AfD-Jugend Ende November zu verhindern.

  • Aktionsbündnis ruft Hotels auf: “Keine Zimmer für die AfD!”

    Ausquartiert: Kurz vor der Gründung ihrer neuen Jugendorganisation in Gießen steht die AfD ohne Bleibe da – Hotel und Caterer springen kurzfristig ab. Das Aktionsbündnis widersetzen nennt das einen Akt der Zivilcourage und fordert weitere Hotels zur Nachahmung auf.

    „Wer Hass gegen Geflüchtete und Migrant*innen schürt, braucht nicht jammern, selbst nicht mehr willkommen zu sein. Wir fordern alle Gießener Hotels auf, sich dieser Zivilcourage anzuschließen: Keine Zimmer für die AfD!“, so Rieka Becker vom Aktionsbündnis widersetzen.

    widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Aktionsbündnis mit Lokalgruppen in über 80 Städten. Das Bündnis hat angekündigt, die Zufahrtstraßen um die Gießener Hessenhallen mit tausenden Menschen zu blockieren, um die Gründungsveranstaltung der AfD-Jugend Ende November zu verhindern. Zuletzt hatte widersetzen im Januar über 15.000 Menschen gegen den Bundesparteitag der AfD in Riesa mobilisert.

  • Streit um AfD-Jugend-Gründung: Protestbündnis stellt 49 Fragen an Stadtparlament

    Zu den im November geplanten Großprotesten gegen die Neugründung der AfD-Jugend hat die Gießener CDU dem Stadtparlament Mitte der Woche 49 Fragen gestellt. Das Aktionsbündnis widersetzen hatte zuvor angekündigt, die Gründung mit Massenblockaden zu verhindern  – und antwortet mit 49 Fragen eigenen Fragen.

    „Wir fordern Bürgermeister Frank-Tilo Becher auf, den AfD-Nachwuchsnazis unmissverständlich klarzumachen, dass sie in Gießen nicht willkommen sind,“ sagt Noa Sander aus dem Aktionsbündnis widersetzen.

    Die Fragen behandeln die politische Haltung der Stadt zur Neugründung der AfD-Jugend, die Wahrung der Versammlungsfreiheit für antifaschistische Gegenproteste, Schutzmaßnahmen für Menschen im Visier  gewaltbereiter Neonazis sowie die Rolle der Stadt bei der Vermietung der Messehallen.

    widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis aus Gewerkschaften, NGOs, Initiativen und Einzelpersonen, die sich für Klimagerechtigkeit und eine Welt ohne Rassismus und Faschismus engagieren.