Gießen. Heute um 10 Uhr wollte die AfD mit der Gründung ihrer neue Jugend-Organisation starten. Doch die Veranstaltung kann nicht beginnen, da zu viele Delegierte der Rechtsextremen durch Blockaden des Bündnisses widersetzen aufgehalten werden. Nur etwa 200 AfD-Mitglieder haben bisher die Hessenhallen in Gießen erreicht, erwartet wurden bis zu 1900. Dagegen sind heute in Gießen mehrere zehntausend Menschen auf der Straße, um sich der AfD zu widersetzen. Davon blockieren über 15.000 seit den frühen Morgenstunden erfolgreich alle relevanten Zufahrtswege zum Veranstaltungsort.

Finn von „Schülis gegen Rechts“ für widersetzen: „Die Hallen sind leer, die Straßen sind voll! Heute wollte die AfD mit ihrem rechtsextremen Vorfeld in den Hessenhallen zusammenkommen, um ihre Jugendorganisation zu gründen. Doch sie werden von einer Zukunftsbewegung aufgehalten: jung und alt gemeinsam, aus allen Teilen der Gesellschaft. In Gießen sind heute migrantische Organisationen, Omas und Schülerinnen, Studierende, Beschäftigte der Uni-Klinik und viele mehr auf der Straße.“

Die Situation in Gießen ist sehr dynamisch: Die Polizei hat an vielen Stellen gewaltvoll versucht, Menschen am blockieren zu hindern. Trotzdem hat es im Laufe des Vormittags bereits über 20 Blockaden gegeben sowie eine Abseil-Aktion, um eine Zufahrtsstraße unpassierbar zu machen. Zusätzlich zu den Blockaden, Demonstrationen und Kleingruppenaktionen gibt es zahlreiche Kundgebungen mit vielfältigem Programm. Am Nachmittag werden u.a. die Gießener Band Juli und die Chemnitzer Band Kraftklub auftreten.

widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Bündnis, das Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams organisiert. Zu widersetzen gehören über 80 Lokalgruppen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

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  • Gründungstreffen der AfD-Jugend kann nicht starten +++ „Die Hallen sind leer, die Straßen sind voll!“ +++ Zahlreiche Blockaden behindern Zufahrtswege zur Hessenhalle

    Gießen. Heute um 10 Uhr wollte die AfD mit der Gründung ihrer neue Jugend-Organisation starten. Doch die Veranstaltung kann nicht beginnen, da zu viele Delegierte der Rechtsextremen durch Blockaden des Bündnisses widersetzen aufgehalten werden. Nur etwa 200 AfD-Mitglieder haben bisher die Hessenhallen in Gießen erreicht, erwartet wurden bis zu 1900. Dagegen sind heute in Gießen mehrere zehntausend Menschen auf der Straße, um sich der AfD zu widersetzen. Davon blockieren über 15.000 seit den frühen Morgenstunden erfolgreich alle relevanten Zufahrtswege zum Veranstaltungsort.

    Finn von „Schülis gegen Rechts“ für widersetzen: „Die Hallen sind leer, die Straßen sind voll! Heute wollte die AfD mit ihrem rechtsextremen Vorfeld in den Hessenhallen zusammenkommen, um ihre Jugendorganisation zu gründen. Doch sie werden von einer Zukunftsbewegung aufgehalten: jung und alt gemeinsam, aus allen Teilen der Gesellschaft. In Gießen sind heute migrantische Organisationen, Omas und Schülerinnen, Studierende, Beschäftigte der Uni-Klinik und viele mehr auf der Straße.“

    Die Situation in Gießen ist sehr dynamisch: Die Polizei hat an vielen Stellen gewaltvoll versucht, Menschen am blockieren zu hindern. Trotzdem hat es im Laufe des Vormittags bereits über 20 Blockaden gegeben sowie eine Abseil-Aktion, um eine Zufahrtsstraße unpassierbar zu machen. Zusätzlich zu den Blockaden, Demonstrationen und Kleingruppenaktionen gibt es zahlreiche Kundgebungen mit vielfältigem Programm. Am Nachmittag werden u.a. die Gießener Band Juli und die Chemnitzer Band Kraftklub auftreten.

    widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Bündnis, das Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams organisiert. Zu widersetzen gehören über 80 Lokalgruppen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

  • +++ 16 Blockaden behindern Zufahrtswege zum Gründungstreffen der AfD Jugend +++ Bereits über 15.000 Menschen blockieren, weitere Zehntausende unterwegs +++

    GIEßEN. 15.000 Menschen in 16 Blockaden – und kein Durchkommen: Seit dem frühen Morgen blockiert das Aktionsbündnis widersetzen erfolgreich alle wichtigen Zufahrtswege zu dem Veranstaltungsort des Gründungstreffens der AfD-Jugend. Zehntausende Menschen ziehen zudem in zwei große Demonstrationen vom Bahnhof Gießen und aus Heuchelheim zu den Hessenhallen.

    Es stehen insgesamt 16 Blockadepunkte, außerdem seilen sich Personen über dem Gießener Ring bei Wettenberg ab. Große Blockaden stehen auf dem Gießener Ring bei Wettenberg, Gießen West, sowie bei Kleinlinden auf der B49.

    Suraj Mailitafi, Sprecher von widersetzen: „Die AfD und ihre Jugendorganisation sind eine reale Bedrohung für uns alle. Wir lassen nicht zu, dass sich in den Hessenhallen die nächste Generation gewaltbereiter Faschisten organisiert. In diesen Minuten stellen sich ihnen zehntausende Menschen aus Gießen und ganz Deutschland in den Weg. Im Kampf gegen Faschismus können wir uns nicht auf den Staat verlassen. Diese Gründung darf nicht stattfinden!”

    Laura Wolf von widersetzen ergänzt: „Kaputtgesparte Krankenhäuser, Klimakrise, die Wehrpflicht: Die AfD hat der Jugend nichts zu bieten, was unsere tatsächlichen Probleme lösen würde. Wir brauchen keine faschistischen Jugendorganisationen, wir brauchen bezahlbare Wohnungen und eine Welt, in der alle Menschen ein Zuhause und alle eine Zukunft haben.”

    Die Teilnehmenden sind aus über 200 Bussen aus dem ganzen Bundesgebiet angereist: Darunter Gewerkschafter*innen, Studierende und Auszubildende, migrantische Gruppen, lokale NGOs bis zu den Omas gegen Rechts.

    widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Aktionsbündnis, das Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams organisiert. Zu widersetzen gehören über 80 Lokalgruppen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

  • Streit um Versammlungsverbot – Protest gegen AfD-Jugend 

    Zum geplanten Gründungskongress einer neuen AfD-Jugend am letzten Novemberwochenende wird bundesweit zu Großprotesten mobilisiert. Die Versammlungsbehörde der Stadt Gießen hat den Protestorganisationen nun mitgeteilt, dass alle Versammlungen westlich der Lahn untersagt werden.

    Das Aktionsbündnis widersetzen kritisiert scharf das Vorgehen der Polizei und der Stadt Gießen: Gegendemonstrationen haben ein Recht, in Hör- und Sichtweite zu einer anderen Versammlung stattzufinden.

    „Die Stadt Gießen muss sich entscheiden: Ist sie für Demokratie und Weltoffenheit – oder rollt sie dem Faschismus den roten Teppich aus. Beides zusammen geht nicht. Aber wir lassen uns nicht aufhalten: Wir werden uns der Gründung der AfD-Jugend widersetzen.”, so Suraj Mailitafi vom Aktionsbündnis widersetzen.

    Betroffen sind unter anderen die angemeldeten Versammlungen des DGB Gießen, der Partei DIE LINKE, von Attac und des anarchistischen Camps. Sie erwägen, dagegen vor Gericht zu ziehen.

    widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Aktionsbündnis mit Lokalgruppen in über 80 Städten. Das Bündnis plant, die Zufahrtstraßen um die Gießener Hessenhallen mit tausenden Menschen zu blockieren, um die Gründungsveranstaltung der AfD-Jugend Ende November zu verhindern.

  • Aktionsbündnis ruft Hotels auf: “Keine Zimmer für die AfD!”

    Ausquartiert: Kurz vor der Gründung ihrer neuen Jugendorganisation in Gießen steht die AfD ohne Bleibe da – Hotel und Caterer springen kurzfristig ab. Das Aktionsbündnis widersetzen nennt das einen Akt der Zivilcourage und fordert weitere Hotels zur Nachahmung auf.

    „Wer Hass gegen Geflüchtete und Migrant*innen schürt, braucht nicht jammern, selbst nicht mehr willkommen zu sein. Wir fordern alle Gießener Hotels auf, sich dieser Zivilcourage anzuschließen: Keine Zimmer für die AfD!“, so Rieka Becker vom Aktionsbündnis widersetzen.

    widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Aktionsbündnis mit Lokalgruppen in über 80 Städten. Das Bündnis hat angekündigt, die Zufahrtstraßen um die Gießener Hessenhallen mit tausenden Menschen zu blockieren, um die Gründungsveranstaltung der AfD-Jugend Ende November zu verhindern. Zuletzt hatte widersetzen im Januar über 15.000 Menschen gegen den Bundesparteitag der AfD in Riesa mobilisert.

  • Streit um AfD-Jugend-Gründung: Protestbündnis stellt 49 Fragen an Stadtparlament

    Zu den im November geplanten Großprotesten gegen die Neugründung der AfD-Jugend hat die Gießener CDU dem Stadtparlament Mitte der Woche 49 Fragen gestellt. Das Aktionsbündnis widersetzen hatte zuvor angekündigt, die Gründung mit Massenblockaden zu verhindern  – und antwortet mit 49 Fragen eigenen Fragen.

    „Wir fordern Bürgermeister Frank-Tilo Becher auf, den AfD-Nachwuchsnazis unmissverständlich klarzumachen, dass sie in Gießen nicht willkommen sind,“ sagt Noa Sander aus dem Aktionsbündnis widersetzen.

    Die Fragen behandeln die politische Haltung der Stadt zur Neugründung der AfD-Jugend, die Wahrung der Versammlungsfreiheit für antifaschistische Gegenproteste, Schutzmaßnahmen für Menschen im Visier  gewaltbereiter Neonazis sowie die Rolle der Stadt bei der Vermietung der Messehallen.

    widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis aus Gewerkschaften, NGOs, Initiativen und Einzelpersonen, die sich für Klimagerechtigkeit und eine Welt ohne Rassismus und Faschismus engagieren.

  • Protestbanner an Sachsens Wahrzeichen: Startschuss gegen AfD-Jugendparteitag

    Am Morgen des 8. September hat das Aktionsbündnis widersetzen ein 12×3 m großes Banner an der Bastei im Osterzgebirge der Sächsischen Schweiz angebracht. Die Bastei ist eines der bekanntesten und bedeutendsten Wahrzeichen Sachsens und wird wöchentlich von tausenden Menschen besucht. Das Banner mit der Aufschrift „AfD-Jugend stoppen! Wir widersetzen uns!“ ruft dazu auf, den Gründungsparteitag der neuen AfD-Jugend vom 29. bis 31. November in Gießen zu verhindern.
    „Teil der Strategie von Rechtsextremen ist es, sich öffentlichen Raum zu nehmen. Doch wir werden das nicht zulassen. Gemeinsam mit zehntausenden Menschen zeigen wir, dass unsere Jugend antifaschistisch ist – dass sie für Vielfalt und Solidarität steht“, sagt Klara Michelsen vom Bündnis widersetzen Dresden.
    „Wir machen klar: Wir müssen Rechtsextremen die Räume nehmen – der AfD ebenso wie ihrer faschistischen Jugendorganisation. Das werden wir vom 29. bis 31. November in Gießen deutlich machen“, ergänzt Michelsen.
    Im Januar hatten in Riesa 15.000 Menschen den Afd-Parteitagen um mehrere Stunden verzögert. Das Aktionsbündnis widersetzen erwartet in Gießen deutlich mehr. Die Polizei stellt sich auf ihren größten Einsatz seit Jahren mit bis zu 40.000 Teilnehmenden ein.
    Fotos zur honorarfreien Verwendung unter Angabe der Quelle Simon Morbach unter:
    flic.kr/p/2rs9JGF

    Für Rückfragen erreichen Sie widersetzen Dresden unter +49 176 92275059

  • +++ Proteste gegen AfD-Jugend: Aktionsbündnis warnt vor Polizeigewalt +++

    Das Aktionsnetzwerk widersetzen plant massenhafte Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen die Neugründung des AfD-Jugendverbandes in Gießen am 29. und 30. November 2025. Die jüngsten Äußerungen von Polizeipräsident Torsten Krückemeier weist widersetzen als gefährliche Stimmungsmache zurück. In einer Pressemeldung hatte er dem Aktionsbündnis aus Gewerkschaften und Initiativen aus über 80 Städten einen Aufruf zur Gewalt unterstellt.
    “Wenn die Polizei die Gründung eines faschistischen Jugendverbands mit Gewalt durchsetzt, dann ist das keine Neutralität, sondern Beihilfe. Krückemeier sollte darüber nachdenken, ob das wirklich seine Aufgabe ist,” erklärt Noa Sander von widersetzen
    “Unsere Aufgabe ist es, den Faschismus aufzuhalten. Genau das werden wir tun, ohne Eskalation, aber konsequent und entschlossen.” so Noa Sander weiter
    “Die Gewaltwarnungen von Polizeipräsident Krückemeier entbehren jeder Grundlage. Sie lassen sich weder aus den Aufrufen von widersetzen noch aus unseren vergangenen Aktionen rechtfertigen. Sie sind reine Stimmungsmache und ein Vorwand, um einen harten Polizeieinsatz schon im Vorfeld zu rechtfertigen,” ergänzt Noa Sander von widersetzen.

    widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis aus aus Gewerkschaften und Initiativen aus über 80 Städten und mobilisierte zuletzt 15.000 Menschen gegen den Bundesparteitag der AfD am 11. Januar in Riesa.

  • Aktionstag gegen AfD-Parteitag erfolgreich beendet +++ „Wir haben heute verhindert, dass in Riesa ungestört faschistische Politik organisiert wird.“ +++ Kritik an unverhältnismäßiger Polizeigewalt +++

    Das Bündnis widersetzen erklärt die Aktionen gegen den AfD-Parteitag in Riesa heute für erfolgreich beendet. widersetzen ist zufrieden mit den bunten, entschlossenen und solidarischen Aktionen. Über 12.000 Menschen hatten in den frühen Morgenstunden an Aktionen des zivilen Ungehorsams in und rund um Riesa teilgenommen und die Anreise der AfD-Delegierten erheblich gestört. Der Parteitag begann erst mit mehr als zwei Stunden Verspätung.

    Mascha Meier, Sprecherin von widersetzen, bilanziert:
    „Wir haben heute verhindert, dass in Riesa ungestört faschistische Politik organisiert wird. Unser Protest hat ein deutliches Zeichen gesetzt: Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft stehen zusammen für Solidarität, Vielfalt und Demokratie. Die AfD und ihre völkische, rassistische Politik bedrohen unser Zusammenleben. Es ist ein großer Erfolg, dass wir mit unseren Aktionen des zivilen Ungehorsams den Normalbetrieb der AfD nachhaltig gestört haben. Diese Einheit und Entschlossenheit macht Mut für die Zukunft.“

    Neben den Erfolgen der Proteste gibt es jedoch scharfe Kritik an der Polizei. Insbesondere den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken gegen Demonstrierende bewertet das Bündnis als unverhältnismäßig.

    Maria Schmidt, ebenfalls Sprecherin von widersetzen:„Die AfD steht für eine Politik der Spaltung, der Hetze und der Angst. Ihre rechte Propaganda untergräbt die Demokratie. Ziviler Ungehorsam ist ein notwendiges und effektives Mittel, um sich gegen autoritäre und menschenfeindliche Kräfte zu stellen. Mit Menschen aller Altersstufen standen wir heute in der Kälte, um uns dem Faschismus zu widersetzen. Widersetzen hat heute einen großen Beitrag dazu beigetragen! Jetzt heisst es: immer mehr werden!“

    Trotz der Einschränkungen durch die Polizei sieht das Bündnis den heutigen Tag als vollen Erfolg.

    widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis, das Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams gegen den AfD-Bundesparteitag am 11./12. Januar 2025 in Riesa ankündigt. Zu widersetzen gehören lokale Initiativen aus Riesa und Umgebung, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

  • Einstufung der AfD als gesichert rechtsextrem überfällig und zu spät +++ AfD gehört verboten +++ Aktionsnetzwerk widersetzen kündigt weitere Aktionen des Zivilen Ungehorsams an

    Das Aktionsbündnis widersetzen erklärt zur Einstufung der AfD als
    „gesichert rechtsextremistisch“ durch das Bundesamt für
    Verfassungsschutz, dass diese Einstufung überfällig war und gleichzeitig
    zu spät kommt. Alle Erkenntnisse hätten schon vor der Bundestagswahl
    vorgelegen, seien aber von Bundesinnenministerin Nancy Faeser aus
    politischer Feigheit unter Verschluss gehalten worden.

    „Die AfD ist eine extrem rechte, antidemokratische und von Faschisten
    durchsetzte Partei. Sie gehört nicht in den Bundestag, sondern
    verboten. Das wissen unabhängige Recherche und die antifaschistische
    Bewegung seit Jahren. Für diese Erkenntnis benötigen wir keinen
    fragwürdigen Inlandsgeheimdienst“, sagt Noa Sander von widersetzen.

    Alassa Mfouapon von der widersetzen Antira-AG ergänzt: “Mal ehrlich:
    Das wissen viele Menschen – besonders Migrant*innen – schon seit Jahren.
    Die Hetze, der Rassismus, die Kontakte zu Neonazis, faschistische
    Gruppierungen, der Remigrations-Skandal aufgedeckt von „Correctiv“ –
    alles längst bekannt. Was sich geändert hat? Der Staat gibt es jetzt
    offiziell zu. Aber: Viel zu spät.”

    Das Aktionsbündnis widersetzen hatte am 11. Januar 2025 mit dafür
    gesorgt, dass der Bundesparteitag der AfD in Riesa erst mit über
    zweistündiger Verspätung beginnen konnte. Etwa 15.000 Menschen hatten
    sich an den Aktionen des Zivilen Ungehorsams beteiligt.

    Mascha Meier von widersetzen erklärt dazu: „Die Einstufung der AfD
    als gesichert rechtsextremistisch zeigt, dass wir mit unseren Aktionen
    gegen die Parteitage in Essen und Riesa das Richtige getan haben. Die
    AfD ist eine faschistische Partei und hat kein Recht darauf, ihre
    menschenverachtende Ideologie unter die Leute zu bringen. Wir werden
    auch weiterhin für eine solidarische Gesellschaft einstehen. Riesa ist
    überall!“

    Das Aktionsbündnis widersetzen kündigt weitere Aktionen gegen
    AfD-Versammlungen und -Parteitage an. Auch die jetzt veröffentlichte
    Einstufung durch den Verfassungsschutz werde nichts an der Untätigkeit
    von Politik, Justiz und Polizei gegen die faschistische Partei ändern.

    „Im Kampf gegen Rechts können sich die Antifaschist*innen nur auf
    sich selbst verlassen. Wir werden deshalb unsere ungehorsamen
    Massenaktionen fortsetzen und verstärken. Alle Gegner*innen der AfD sind
    eingeladen, daran teilzunehmen“, sagt Noa Sander abschließend.

    Die nächsten großen, bundesweiten Aktionen von widersetzen werden sich
    gegen die Neugründung des AfD-Jugendverbands im Herbst 2025 und den
    AfD-Bundesparteitag im nächsten Jahr richten. Daneben finden zahlreiche
    lokale und regionale Mobilisierungen statt, so am 8. Mai 2025 gegen den
    Naziaufmarsch in Demmin, Mecklenburg-Vorpommern.

    widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis, das mit Aktionen des
    massenhaften zivilen Ungehorsams gegen die AfD-Bundesparteitage in Essen
    und Riesa mobilisierte. Zu widersetzen gehören lokale Initiativen,
    Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und
    Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

  • +++ 29./30.11. Gießen: widersetzen mobilisiert bundesweit gegen den Gründungskongress der AfD-Jugend +++

    Das Aktionsbündnis widersetzen mobilisiert bundesweit gegen die Neugründung der AfD-Jugend. Wie heute bekannt wurde, plant die AfD den Gründungskongress ihrer neuen Jugendorganisation für den 29. Und 30.11. in Gießen.

    „Einen neuen rechten Jugendverband, in dem es vor Rassisten und Nazis nur so wimmelt, darf es nicht geben. Er wäre eine große Gefahr für die Sicherheit und die Zukunft von jungen Menschen. Die Jugend braucht keine Hetze und kein Familienbild von vorgestern, sondern das genaue Gegenteil: Freiheit und Vielfalt, soziale Sicherheit und gleiche Rechte für alle, egal wie sie aussehen und woher sie kommen,“ sagt Noa Sander von widersetzen

    Im Januar 2025 hatten 15.000 Menschen im sächsischen Riesa den AfD-Bundesparteitag um mehr als zwei Stunden verzögert. Gießen soll das noch übertreffen.

    „Wir bereiten die größte, stärkste und breiteste widersetzen-Aktion jemals vor. Unzählige Menschen werden sich auf den Zufahrten zur Halle in Gießen versammeln, ein Fest der Vielfalt und Solidarität feiern und die Gründung der AfD-Jugend unmöglich machen,“ ergänzt Sander.

    Die Vorbereitung auf Anreise und Aktionen beginne heute, teilte widersetzen mit. Es werde in dutzenden Städten bundesweit Veranstaltungen und Aktionstrainings geben.

    widersetzen ist ein bundesweites Aktionsbündnis, das mit Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams gegen die AfD-Bundesparteitage in Essen und Riesa mobilisierte. Zu widersetzen gehören lokale Initiativen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

    Für Rückfragen: Noa Sander: 49 15510736833