+++ Katja Riemann und Heidi Reichinnek stellen sich hinter Aktionsbündnis widersetzen +++ Zahlreiche Künstler*innen und Promis teil von Kampagnenfilm „Make it Count“ +++ Ziviler Ungehorsam gegen Faschismus ist notwendig und gerechtfertigt +++

12.05.2026
Anlässlich der Blockadeaktionen zur Verhinderung des Bundesparteitags der Alternative für Deutschland am 4. Juli in Erfurt, versammeln sich im diese Woche erschienenen Kampagnenvideo „Make it Count“ zahlreiche prominente und aufstrebende Künstlerinnen hinter dem Aktionsbündnis widersetzen. Zu den Beteiligten zählen unter anderem die Linken-Politikerin Heidi Reichinnek, die Musikjournalistin Matilda Jelitto, Musikerinnen wie Baran Kok, Faravaz und Vavunettha, die Autorin Olivia Wenzel, die Frankfurter Rapperin OG LU, die Breakdancerin Jilou sowie Influencer*innen wie Gynäkollege und frmdkrpr. Gemeinsam werben sie für entschlossenen gesellschaftlichen Widerstand gegen den Rechtsruck. Auch das Musikmagazin Diffus berichtete.

Katja Riemann, als Stimme des Videoclips, fordert uns alle auf sich zu positionieren:
„Warum gehst du weiter, wenn alle stehen bleiben? Warum widersprichst du, wenn so viele schweigen? Alles steht auf dem Spiel: Parolen werden lauter, aus Worten wird Gewalt, Grenzen verschieben sich. Wir mischen uns ein, wir kämpfen, es liegt an uns den Unterschied zu machen. Was machst du?“

100 Jahre nach dem NSDAP-Parteitag in Weimar findet der AfD-Parteitag am 04.-05. Juli in Erfurt statt – das Datum: kein Zufall. Spätestens seit der sogenannten Geheimplan-Affäre zeigt sich, dass die AfD bereit ist, ihre autoritären und menschenfeindlichen Vorstellungen umzusetzen. Dagegen mobilisiert das Aktionsbündnis mit Zehntausenden Menschen aus Erfurt, Thüringen und dem gesamten Bundesgebiet zu Blockadeaktionen.

Sprecher*in Noa Sander von widersetzen sagt:
„Die AFD ist eine im Kern faschistische Partei, die außer Hass und Spaltung nichts anzubieten hat. Höcke und Co an der Macht bedeutet Zustände wie in den USA unter Trump: Aushebelung demokratischer Verfahren und ICE-Terror in den Städten. Die Bundesregierung ist nicht einmal bereit ein Verbotsverfahren zu prüfen. Für uns ist deshalb klar: Wir müssen selbst aktiv werden um die AfD zu stoppen: Auf den Straßen von Erfurt. Zu Zehntausenden.“

widersetzen ist ein bundesweites antifaschistisches Aktionsbündnis, das sich mit massenhaftem zivilen Ungehorsam entschlossen gegen Faschismus und rechte Politik stellt. In Essen, Riesa & zuletzt Gießen hat widersetzen mit tausenden Teilnehmenden die die größten antifaschistischen Blockaden in der Geschichte der Bundesrepublik organisiert. Zu widersetzen gehören über 80 Lokalgruppen, Gewerkschaften, antirassistische und antifaschistische Initiativen und Organisationen, Klimabewegte, NGOs und viele mehr.

Videoclip:

Bericht Diffus:

Kontakt: presse@widersetzen.com
www.widersetzen.com
instagram.com/widersetzen